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Technologie und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Donnerstag, 31.08.2017

Big Data bei der Polizei: Das BKA speichert zu viele Daten und erschwert JournalistInnen die Arbeit

Keith Alexander, ehemaliger Chef der NSA, prägte seinerzeit (also nach den Snowden-Enthüllungen) den Ausspruch, dass man einen schönen, großen Heuhaufen braucht, um die Nadel darin zu finden. Also ohne massenhafte Speicherung von Daten kein Heuhaufen und ohne Heuhaufen keine Nadel. Logisch, oder? Die negativen Konsequenzen der Datensammelwut der Behörden bekamen beim letzten G20-Gipfel einige JournalistInnen zu spüren, denen die Akkreditierung entzogen wurde. Was nur war die Grundlage für die Entziehung? Das ARD-Hauptstadtstudio hat sich dahintergeklemmt und herausgefunden, dass das BKA Daten über die betreffenden Journalisten gespeichert hat, die eigentlich schon längst gelöscht sein müssten – vergleicht man sie beispielsweise mit dem erweiterten polizeilichen Führungszeugnis der betroffenen Personen. Ein handfester Skandal, doch was wird daraus folgen?

Big Data bei der Polizei: Das BKA speichert zu viele Daten und erschwert JournalistInnen die Arbeit
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