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Pop und Kultur

Martin Böttcher
Journalist, Sammler
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piqer: Martin Böttcher
Samstag, 19.08.2017

Jetzt passen die Nachtwächter im Museum auf Hip-Hop auf

Vielleicht ist es Ihnen schon mal aufgefallen: das Feuilleton der "Welt" versucht schon seit geraumer Zeit, die Dinge gegen den Strich zu bürsten. Manchmal misslingt das - meiner Ansicht nach zum Beispiel bei einem aktuellen Artikel, der den Schriftsteller Charles Bukowski auf den literarischen Müllhaufen verfrachten möchte und dabei doch viel Unsinn verzapft -, manchmal gelingt es. Im Artikel von Felix Zwinzscher, der sich ein paar Gedanken zum Hip-Hop macht, gelingt es: er sieht die Musik, die in manchen Radiosendern so gut wie verboten ist, auf dem Weg in die Musealisierung und kann das auch gut begründen.

Es ist ja auch seltsam mit der Rap-Musik und den dazugehörigen Kulturpraktiken: das gilt alles noch als Jugendkram, dabei ist es jetzt über 40 Jahre her, dass sich in der New Yorker Bronx die Ursprünge von Hip-Hop bemerkbar machten. Und die Gründungsväter haben bald das Rentenalter erreicht. Tot oder alt ist Hip-Hop deshalb natürlich noch lange nicht. Die Frage wird aber sein: wie cool, wie neu, wie aufregend, wie relevant ist das alles noch?

Jetzt passen die Nachtwächter im Museum auf Hip-Hop auf
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