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Medien und Gesellschaft

Bernd Oswald
Autor, Trainer und Trendscout für digitalen Journalismus
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piqer: Bernd Oswald
Dienstag, 22.11.2016

So prägnant hat Euch noch keiner den Medienwandel erklärt

Martin Giesler (noch bei bento) ist einer der klügsten Köpfe, wenn es um die digitale Medienwelt geht. Das beweist er mit seinen „99 Gedanken zur Entwicklung von Journalismus und Social Media" auf Medium. Er analysiert so treffend wie kaum ein anderer die Wechselwirkungen von Journalismus und sozialen Netzwerken: 

  • inhaltlich
  • wirtschaftlich
  • ethisch
  • mit Hinblick auf journalistische Formate
  • politisch

Er tut das auf Basis von absolut nachvollziehbaren Beobachtungen, wie (gerade jüngere) Menschen heute das Netz und speziell die sozialen Netzwerke nutzen. Unter seinen 99 Thesen sind auch einige Prognosen, die vielleicht nicht alle zutreffen werden. Dennoch ist jeder Journalist, der seinen Beruf ernst nimmt, sehr gut beraten, selbst über die neuralgischen Punkte, die Giesler aufwirft, zu reflektieren. Einer der relevantesten Texte, die ich 2016 bisher gelesen habe.

So prägnant hat Euch noch keiner den Medienwandel erklärt
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Kommentare 4
  1. Christoph Weigel
    Christoph Weigel · vor 12 Monaten

    kurz vor 2017 schreibt martin giesler für meinen geschmack mit deutlich überhöhter (verbaler) umdrehungszahl über den eklatanten widerspruch zwischen "social media" und firma(!) facebook hinweg, einfach so. ich wünsche mir sehr, daß journalist:innen einmal reflektieren, ob facebook et al. (=twitter, instagramm, snapchat) für den journalismus inzwischen nicht das ist, was monsanto/bayer für nachhaltige landwirtschaft schon längstens ist.

  2. Magdalena Taube
    Magdalena Taube · vor 12 Monaten

    Das ist aber eine lange Job-Bewerbung :)

    1. Bernd Oswald
      Bernd Oswald · vor 12 Monaten

      das stimmt... aber dennoch sagt er sehr viel Wahres, finde ich.

    2. Magdalena Taube
      Magdalena Taube · vor 12 Monaten

      @Bernd Oswald Ich finde es immer interessant bei Martin, manche Sachen kommen mir eher unreflektiert vor ("Journalisten müssen sich vielmehr um die tatsächliche Gunst der Nutzer bemühen.") und manche wirklich weitsichtig (zum Thema Live Video zum Beispiel).