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Medien und Gesellschaft

Schlägt das Journalistenherz links?

Thomas Wahl
Dr. Phil, Dipl. Ing.
Zum piqer-Profil
Thomas WahlDonnerstag, 18.02.2021

Das ist eine alte Frage, die wir auch bei piqd schon diskutiert haben. Der Leipziger Professor und Kommunikationswissenschafter Christian Hoffmann  sagt dazu in seinem Originalartikel im Europäischen Journalismus-Observatorium (EJO): "Der Linksbias im Journalismus ist real – und plausibel". 

Eine beachtliche Vielzahl und Vielfalt empirischer Analysen im deutsch- und englischsprachigen Raum kommt zu dem Ergebnis, dass die politischen Haltungen von Journalistinnen und Journalisten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung etwas nach links verschoben sind. Etwas, wohlgemerkt, also nicht radikal.

Das heißt, auch im Journalismus zeigt sich, dass verschiedene Berufsfelder aus diversen Gründen jeweils Menschen einer bestimmten politischen Ausrichtung anziehen können. Das wiederum kann zu einer politischen Homogenisierung des Berufsfelds führen. 

Was sonst zu heftigen Gegenreaktionen geführt hat, im Fall der Analyse Hoffmanns ist dies bisher ausgeblieben. Warum dies so ist, begründet er wie folgt:

Ich vermute, es liegt an der notwendigen Differenzierung. Wenn wir über politischen Bias sprechen, müssen wir verschiedene Schritte unterscheiden. Da ist, erstens, der Input, also die politischen Haltungen von Journalisten. Das Zweite ist der Output, also die journalistischen Produkte. Und der dritte Schritt ist die Rezeption: Wie werden Journalisten und ihre Produkte vom Publikum wahrgenommen? Ich argumentiere, dass die Datenlage in zwei Schritten – Input und Rezeption – eindeutig ist.

Für ihn ist klar, eine deutliche Mehrzahl der Journalisten steht links der Mitte. Was beim Publikum durch eine entsprechende asymmetrische Unzufriedenheit gespiegelt wird.

Warum aber wollen viele Journalisten diesen, ihren eigenen Links-Bias nicht wahrhaben? Hier lautet die interessante These von Hoffmann, dass, wenn die klassische Linke an Macht denkt, sie damit in der Regel ökonomische und politische Macht meint. Kulturelle Macht, kulturelles Kapital im Sinne Pierre Bourdieus geraten aus dem Blickfeld. Medienschaffende sind also eher kritisch gegen grosse Unternehmen und politische Entscheidungsträger, gegen die Mächtigen in Wirtschaft und Politik. Aber weniger scharf bezüglich Kultureinrichtungen, Universitäten oder eben auch Medien als tendenziell links orientierte intellektuelle Machtzentren. So etwa bei der Debatte über Cancel-Culture. 
Die politische Linke weigert sich, anzuerkennen, dass dieses Phänomen überhaupt existieren könnte, weil sie die zugrunde liegenden Machtverhältnisse nicht anerkennen will oder kann.

Dabei sollte die Linke spätestens seit Gramsci wissen, wie strategisch wichtig eine oder die kulturelle Hegemonie im politischen Kampf ist. Da ich nicht an eine Verschwörung der schreibenden Zunft (im Sinne einer kollektiven Umsetzung Granscis) glaube, kann dass m.E. eigentlich nur heißen, das sie sich ihrer Macht, ihrer Verantwortung und den damit verbundenen Gefahren für die Gesellschaft nicht bewußt ist. So trat der amerikanische Journalismus in der Trump-Ära in weiten Teilen zunehmend als politische Opposition auf. 

Das hat die Homogenisierungstendenzen im Berufsfeld nicht nur verstärkt, sondern regelrecht entfesselt. Klassische Sicherheitsmechanismen sind ausgeschaltet worden, etwa die Regel, beide Seiten anzuhören. ..... Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Kämpfe, die jetzt um die «New York Times» geführt werden, auch die deutschen Medien erreichen.

Und so die politische Spaltung der Gesellschaft weiter vorantreiben?

Schlägt das Journalistenherz links?

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Kommentare 65
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 14 Tagen

    "etwa die Regel, beide Seiten anzuhören" - war diese Diskussion nicht schon mal durch? Und geklärt durch die Erkenntnis dass dieser hehre Anspruch nur für annähernd gleichwertige Positionen gelten kann und nicht etwa für den Wissenschaftliche Konsens eine radikale Minderheiten-Meinung? Oder für jede gesellschaftliche Diskussion auf Teufel komm raus irgendeine Gegenposition egal wie unsinnig?
    Und wer von linkem bias spricht, darf vom liberalen nicht schweigen. ..

    1. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 14 Tagen

      Es geht doch hier nicht um radikale Minderheiten. Auch nicht um wissenschaftlichen Konsens. Und die „Gleichwertigkeit“ von Positionen ist eine schwierige und komplexe politische Frage. Man kann und darf sich da nicht einfach auf einen wissenschaftlichen Konsens zurückziehen.

  2. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 17 Tagen

    Also ich habe jetzt endlich auch mal das Interview gelesen und muss sagen: Es lohnt sich wirklich. Danke fürs Piqen, wäre mir sonst entgangen.

    1. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 17 Tagen

      Das was er bei EJO sagt, ist fast noch interessanter ....l

    2. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 16 Tagen

      @Thomas Wahl Ja, in der Tat noch interessanter - und ob sich nun alles nach rechts oder links verschiebt, ist letztlich vielleicht gar nicht so wichtig. Erschreckender finde ich die zunehmende politische Konformität und die fehlende Wahrnehmung derselben.

    3. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 15 Tagen

      @Dirk Liesemer Ja, ich denke nur, die „Verschiebungen" schaukeln sich gegenseitig hoch. Die „Mitte" scheint unentschlossen aber redet eher konform. Wer wird schon gern beschuldigt ein "Rechter", ein Rassist oder gar ein Nazi zu sein.

    4. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 15 Tagen

      @Thomas Wahl Es wiederholt sich halt alles ständig: Konflikte, Fronten, Positionen, Eskalationen. Wer im Schützengraben hockt und seine Truppen um sich sammelt, mag das extrem spannend finden, aber ob das Publikum dem noch folgen will, ich weiß nicht. Übrigens habe ich mal gegoogelt und bei Blendle gesucht, wer denn die gepiqte Studie bislang rezipiert hat. Kann nur sagen: Die Ergebnisse meiner – zugegeben oberflächlichen – Suche haben mich jetzt nicht gerade überrascht.

    5. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 15 Tagen

      @Dirk Liesemer Lass mich raten - kaum einer?

    6. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 15 Tagen

      @Thomas Wahl Tichy, Achse des Guten, NZZ, Junge Freiheit ... aber mal abwarten.

    7. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 15 Tagen

      @Dirk Liesemer Ach so, du meinst welche Akteure. Verstehe. Damit ist das Thema wohl durch.

    8. Christoph Zensen
      Christoph Zensen · vor 15 Tagen

      @Dirk Liesemer Der Urheber des Liberal-Bias-Playbook ist ja gerade verstorben. Vielleicht kann man dieses Kapitel ja auch irgendwann schließen.

    9. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 15 Tagen

      @Christoph Zensen Soziale Prozesse lassen sich nicht einfach schließen. Auch wenn der Überbringer der Nachricht stirbt .....

    10. Christoph Zensen
      Christoph Zensen · vor 15 Tagen · bearbeitet vor 15 Tagen

      @Thomas Wahl Der Liberal-Bias-Angriff funktioniert ja nur solange, wie der View-from-Nowhere von vielen Redaktionen auch tatsächlich als Ideal hochgehalten wird.

      Dieselben Akteure (Tichy, achgut, NZZ, ...) sind ja vor einem halben Jahr Sturm gelaufen als in einem Spiegel-Artikel für eine Alternative zum Ideal von Neutralität und politischer Ausgewogenheit argumentiert wurde.

      Da haben sie auch nicht gesagt: Endlich macht ihr euch ehrlich und tut nicht mehr so als hättet ihr keine Präferenzen für Nix.

      Nein. Es ist ihnen wichtig, dass genau dieser Widerspruch bestehen bleibt, damit sie in diese Kerbe feuern können.

      Wenn du dich für die Geschichte von Rush Limbaugh bis heute interessierst, kann ich dir diesen – auch sehr gut produzierten – Podcast empfehlen: https://www.listennote...

      Schöne Stelle aus dem Podcast:

      ##Lewis: ​And is liberal bias real?

      ##Jay: ​Well, bias is real because the original claim of objectivity to remove all bias from the news is an impossible thing. Journalism always has starting points. It has assumptions built into it. It has frames. You can't unframe the facts. And so when journalists started to base their authority on a claim to remove all bias from the news, they ground their authority in something that could never be. This is one of the weaknesses of objectivity, it’s so easy to find contrary evidence to that claim

      Link zum Transkript: https://tinyurl.com/Co...

    11. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 15 Tagen

      @Christoph Zensen Soll was genau heißen? Dass man sich nicht mehr mit Studien befasst, die nicht in die eigene Argumentation passen? Dass man nur noch das eigene Weltbild füttert und sein Publikum nur mit Thesen behellig, für die es ohnehin empfänglich ist? Und soll es heißen, dass der Autor der oben verlinkten Studie geschickt eine rechte Propaganda nährt, die man besser ignorieren sollte?

    12. Christoph Zensen
      Christoph Zensen · vor 15 Tagen · bearbeitet vor 15 Tagen

      @Dirk Liesemer he, Frieden ✌️ – Ich habe in Erinnerung, dass du dich anderswo für kommunikatives Abrüsten und weniger Gereiztheit aussprichst...

      > Dass man sich nicht mehr mit Studien befasst, die nicht in die eigene Argumentation passen?

      Nein. Das Befassen mit dieser Studie sollte aber nicht dazu führen, dass man in die 40-Jahre-alte Falle des Liberal-Bias-Vorwurfs fällt (mehr dazu im verlinkten Podcasttipp 😇). Im besten Fall führt es zu mehr Selbstreflexion in den Redaktionen und zu einer offeneren Kommunikation der geteilten Grundwerte.

      > Dass man nur noch das eigene Weltbild füttert und sein Publikum nur mit Thesen behellig, für die es ohnehin empfänglich ist?

      Wenn man einige Grundwerte mehr – zumindest vorläufig – festzurrt, kann man das natürlich als Einschränkung verstehen. Anderseits eröffnet das auch neue Diskurse, die vorher nicht stattgefunden haben, weil man sich ad nauseam mit der Frage nach dem Anteil des Menschen am Klimawandel beschäftigt hat. Ich sehe auch nicht, dass das zwangsläufig kuscheliger wird, falls du es auch so gemeint hast.

      > Und soll es heißen, dass der Autor der oben verlinkten Studie geschickt eine rechte Propaganda nährt, die man besser ignorieren sollte?

      Nein. Ich weiß überhaupt nichts über den Autor. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass es diese Studie in einer alternativen Realität ohne View-from-Nowhere-Ideal und ohne Rush Limbaugh & Co. nicht gegeben hätte.

    13. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 15 Tagen

      @Christoph Zensen Okay, danke für die Präzisierungen! Der Kommentar oben las sich wie eine pauschale Zurückweisung der Studie.

    14. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 15 Tagen

      @Christoph Zensen Also, Frieden ist wichtig. Und es wäre natürlich gut, wenn alle Seiten anerkennen:

      "Well, bias is real because the original claim of objectivity to remove all bias from the news is an impossible thing. Journalism always has starting points."

      Was natürlich die Einsicht einschließt, selbst immer etwas falsch zu liegen. Sonst passiert es, das man selbst "geschickt eine rechte (oder andere) Propaganda nährt" - in welcher Realität auch immer man sich gerade befindet.

      Ich finde solche Annahmen, die Studie könnte aus einer alternativen Realität stammen jedenfalls erst mal nicht hilfreich. In einen herrschaftsfreien Diskurs gehören sie jedenfalls nicht. Insofern Streit für den Frieden.

    15. Christoph Zensen
      Christoph Zensen · vor 15 Tagen

      @Thomas Wahl Thomas, ich staune. Ich bin erstaunt.

    16. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 15 Tagen

      @Christoph Zensen Staunen ist gut ....

    17. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 15 Tagen

      @Thomas Wahl Mit dem Staunen begann Platon zufolge alle Philosophie.

    18. Christoph Zensen
      Christoph Zensen · vor 15 Tagen

      @Dirk Liesemer Für diese Geburt stehe ich als Hebamme aber heute nicht mehr zur Verfügung 🏖️

  3. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 18 Tagen · bearbeitet vor 18 Tagen

    Man kann diese Linksverschiebung sehr gut an der zunehmenden Verwendung des Gendersternchens erkennen. Schon aus diesem Grund bin ich denn auch gegen die Verwendung. Man gibt unnötigerweise seine journalistische Distanz und Unabhängigkeit auf.

    1. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 18 Tagen

      Das Bemühen Geschlechtergerechtigkeit abzubilden ist eine Linksverschiebung? Ist das Dein Ernst?

    2. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 18 Tagen

      @Daniela Becker Ich habe vom Gendersternchen geschrieben und ob man es wahrhaben will oder nicht, es wird Parteiprogramm der Grünen, aber eben nicht der CSU verwendet.

    3. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 18 Tagen

      @Dirk Liesemer Die CSU schreibt in ihrem Regierungsprogramm 2017-2021 von Bürgerinnen und Bürgern. Man kann natürlich weiter herumweinen wegen den verschiedenen Formen die im Moment ausprobiert werden, aber auch die CSU hat mitbekommen, dass es Frauen gibt. https://www.csu.de/com...

    4. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 18 Tagen

      @Daniela Becker Ja, und wo im Parteiprogramm wird da ein Genderstern verwendet? Ähnliches gilt auch für die Presse: In der Taz (eher links) wird der Genderstern teilweise verwendet, in der FAZ (eher nicht links) eben nicht.

    5. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 18 Tagen

      @Daniela Becker Ich denke, dass sich durch dieses vehemente Einsetzen für den Genderstern in vielen Bereichen etc. und dem Glauben, dass man damit wirklich Gendergerechtigkeit abbildet, linke Politik und linke Geschichte gewissermaßen als Farce wiederholt. Das ist m.E. reine Symbolpolitik und hilft keiner und keinem. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

    6. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 18 Tagen

      ich bin links, weil ich Gendersternchen benutze???
      well that was easy....

      #Kopfschüttel

    7. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 18 Tagen

      @Marcus von Jordan Zumindest ist der Genderstern nicht konservativ. Oder wie würdest Du das Projekt "Genderstern" etc. einordnen?

    8. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 18 Tagen

      @Thomas Wahl ...na jedenfalls würde ich mich dem entschlossen entgegenstellen, dass nun das auch noch diesem unseligen, polarisierten Rechts-Links-Schema zu unterwerfen. Oder bist du rechts, weil du sie nicht benutzt?

    9. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 18 Tagen

      @Marcus von Jordan Welcher konservative Journalist oder Journalistin verwendet denn das Gendersternchen?

    10. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 18 Tagen

      @Dirk Liesemer bin kein echter Journalist, sonst könnte ich jetzt sagen: ich.

    11. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 18 Tagen

      @Marcus von Jordan Echt, man wird doch immer wieder überrascht, Chapeau!

    12. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 18 Tagen

      @Dirk Liesemer :) - ich höre dein Lachen.
      Aber im Ernst. Für mich funktioniert das Schema schon lange nur noch für die Extreme. In allen anderen Fällen ist es toxisch und bedient eine "Dynamik des Beharrens".

    13. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 18 Tagen

      @Marcus von Jordan Ja, vielleicht hätte ich diese Diskussion hier auch nicht anzetteln sollen, weil damit nur von Thomas' Piq abgelenkt wird.

    14. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 18 Tagen

      @Dirk Liesemer ...sind ja unter uns.

    15. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 17 Tagen

      @Marcus von Jordan Richtig glücklich bin ich mit dem links / rechts Schema auch nicht. Es mischt sich oft auch.
      Es gibt ja auch andere Scheidungen - Autokratisch / Demokratisch z.B..

      Aber die Medien aller Couleur benutzen eben links/rechts nun mal exzessiv. Ist schwer zu umgehen. Und einige Rezepte sind nun mal eher originär Links. Schwierig .....

    16. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 17 Tagen

      @Marcus von Jordan Gute Frage, bin ich rechts, wenn ich die Sterne nicht benutze? Einige sehen das so. Ein ewig gestriger alter weißer Sack ....

    17. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 17 Tagen

      @Thomas Wahl Nö, das hat echt nichts mit rechts oder links zu tun. Sich nicht damit beschäftigen zu wollen, ob Sprache Weiterentwicklung abbildet, zeigt einfach nur ein gewisses Desinteresse daran bzw. Ablehnung dafür, dass sich die Welt weitergedreht hat.

    18. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 17 Tagen

      @Daniela Becker Ob Sprache das abbildet oder ob man über Sprachpolitik seine Abbildung aktivistisch durchsetzen will, ist aber was anderes. Auch wenn die Akivisten meinen, sie hätten damit die Welt weitergedreht. Den meisten Frauen, Männern und Diversen geht das doch am Arm vorbei. Das wirklich Neue in der Welt sieht man im wirklichen Leben. Nicht im Briefkopf der Verwaltungen ....

    19. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 17 Tagen · bearbeitet vor 17 Tagen

      @Thomas Wahl Das trifft es ziemlich gut, erstaunlich nur, dass der Begriff "geschlechtergerechte Sprache" so wenig hinterfragt wird. Er kommt so deskriptiv daher, aber ist gleichwohl ideologisch aufgeladen, setzt er doch ein feel-good-Framing, dem man kaum zu widersprechen wagt. Rein marketingtechnisch jedenfalls genial.

    20. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 17 Tagen

      @Dirk Liesemer Och. Ihr armen Hasis. Dürft gar nicht mehr widersprechen. Ich finde es auf jeden Fall ganz gut, dass ich in Publikationen nicht mehr als Autor sondern als Autorin gelistet werde

    21. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 17 Tagen

      @Daniela Becker Ist "Hasis" männerfeindlich gemeint ;-) Und ja, klar, warum sollte eine Journalistin auch als Autor gelistet werden?

    22. Kommentar entfernt
      Kommentar entfernt · vor 17 Tagen

      Dieser Kommentar wurde gelöscht.

    23. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 17 Tagen · bearbeitet vor 17 Tagen

      (in Antwort auf gelöschten Kommentar) Ich habe auch schon vor ein paar mehr Jahren gelebt. Wir haben eigentlich immer von Genossen und Genossinnen gesprochen. Und Ärztinnen wurden auch so genannt.

    24. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 17 Tagen · bearbeitet vor 17 Tagen

      (in Antwort auf gelöschten Kommentar) Alles klar – vielleicht sollte man das Wort "Fräulein" mal wieder hervorkramen. Ansonsten wäre ich sehr dafür, wieder in einen sportlicheren Modus zurückzukehren.

    25. Harald Knill
      Harald Knill · vor 13 Tagen

      @Daniela Becker Die „Hasis“ haben die verdient, gut so. Erstaunlich, dass Sie in der Debatte so allein bleiben. Aber ich habe mir auch „gerade doch noch“ die Kommentare angesehen, denn eigentlich ist es einfach nur langweilig, diese Debatten immer noch zu führen und dazu noch in diesem „erfrischenden“ links-rechts Schema.

    26. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 13 Tagen

      @Harald Knill Ich mag mich da ja geirrt haben, aber die Gendersternchen sind ganz sicher nicht wie Schneeflocken vom Himmel gefallen. Irgendwer hat sich das Zeichen ausgedacht, dann wurde es aufgegriffen und verbreitet sich seither. Falls der Wikipedia-Artikel stimmt, dann wurde es zuerst von der Universität Wien angewendet, ehe es hierzulande von den Grünen im größeren Rahmen bekannt gemacht wurde.

    27. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 13 Tagen

      @Harald Knill Dass hier von der Kollegin mit Begriffen wie "Hasis" herumgeworfen wird, kann man für lustig halten. Allerdings hatte ich Piqd bisher nicht als Kindergarten verstanden.

    28. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 13 Tagen · bearbeitet vor 13 Tagen

      @Harald Knill Mich langweilt das Thema auch ganz fürchterlich. Ich kommentier immer nur, weil die immer gleichen die immer gleiche Meinung reproduzieren und es mich stört, dass das dann so unwidersprochen bleibt. Aber es führt im Grunde zu nichts. Insofern haben die vielen Mitleser:innen vielleicht Recht, einfach weiterzuklicken.

    29. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 13 Tagen

      @Daniela Becker Ja, ja, die immer gleichen Thesen, schon klar ... wer es nicht mal erträgt, wenn hier eine Rede von Navid Kermani gepiqd wird – aber lassen wir das.

    30. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 13 Tagen

      @Dirk Liesemer Doch das ertrage ich schon. Aber tatsächlich ist es so, dass die Debatte hier mit den immer gleichen drei Personen und erwartbar immer gleichen Meinungen und Aspekten mich nicht weiterbringt und deswegen damals meine Kommentare gelöscht. Alle halbe Jahre brauche ich offenbar diese Erinnerung.

    31. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 12 Tagen · bearbeitet vor 12 Tagen

      @Daniela Becker Nun ja, mit den erwartbaren Meinungen geht es uns wechselseitig sehr ähnlich. Genau deswegen kommentiere ich hier, gegen die immer gleichen bekannten Meinungen. Aber es dreht sich ja in einer öffentlichen Diskussion nicht immer nur um einen selber. Andere sehen das anders. Und es gibt keinen Zwang zum Kommentieren, keinen das andere zu glauben. Und hin und wieder ein kleiner neuer Gedanke.

    32. Christoph Zensen
      Christoph Zensen · vor 17 Tagen

      @Dirk Liesemer Die Neigung im Journalismus sich von allem zu distanzieren, das ideologisch aufgeladen ist, ist aber selbst hochproblematisch. Das ist eine Schwachstelle, die sich einfach zu leicht ausnutzen lässt, weil man ja offenbar alles beliebig ideologisch aufladen kann. Vor 40 Jahren war der Klimawandel auch nur ein Wissenschaftsthema.

      Es ist doch gerade _nicht_ unabhängig, wenn man seine Haltung davon abhängig macht, ob diese als ideologisch wahrgenommen wird.

    33. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 17 Tagen

      @Christoph Zensen Klar, aber man muss auch nicht permanent seine Haltung wie eine Monstranz vor sich hertragen, vor allem wenn es sich nicht um sehr grundsätzliche Fragen handelt.

    34. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 3 Tagen

      @Dirk Liesemer Ich wollte nur kurz Bescheid sagen, dass das Thema, das kaum hinterfragt wird und dem Feel-Good-framing, dem "man kaum widersprechen wagt" diese Woche auf dem Spiegel-Cover ist.

    35. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 3 Tagen

      @Daniela Becker Oh super! Danke für den Tipp.

    36. Kevin Funke
      Kevin Funke · vor 17 Tagen

      Ich stimme dir zu, Dirk. Das Gendersternchen ist eindeutig links und inzwischen weit verbreitet.

  4. Marcus von Jordan
    Marcus von Jordan · vor 18 Tagen

    Diese Differenzierung der Mächte ist ein wichtiger Punkt.
    Habe dir schon an anderer Stelle ja erläutert, dass ich glaube, dass Journalismus plausibler Weise links ist. Die Durchlässigkeit für die Erkenntnis, dass man sich zwar gegen die eine Macht stellen muss, aber trotzdem Verantwortung übernehmen kann für die andere Macht, die man selber hat, wäre wichtig und wünschenswert.

    Ich glaube aber, dass die journalistische Erfahrung hier widersprechen würde:
    "wie strategisch wichtig eine oder die kulturelle Hegemonie im politischen Kampf ist".
    Denn was auch immer strategisch bedeutet in dieser Hinsicht - die realpolitische Macht ist seit Jahrzehnten zu sagen wir mal 90% rechts-konservativ bestimmt, wirtschaftliche Ungleichheit wächst, offensichtlich notwendige gemeinwohlfähige Politik findet nicht statt, weil ständig aufgerieben zwischen der politischen Einflussnahme wirtschaftlich mächtiger Einheiten. ZB. Die Finanzmarktkrise hat 11 Jahre Steueraufkommen vernichtet und 10 Jahre später steht der Finanzmarkt immer noch ohne relevante "politische Reaktion" auf ihr Versagen da.
    Mehr noch - in den USA zeigt sich, dass sich wirtschaftliche und politische, nicht-linke Macht, eben nach und nach eigene Medien aufbaut, inklusive durchmanipuliertem, frustriertem Publikum, dem erfolgreich vermittelt wird, das "Linke" wäre ihr Problem. Wir sind da nicht weit weg: siehe die CSU Kampagne der letzten Tage, die trotz vielfacher Richtigstellung unterschiedlichster Medien und trotz Zuspruch aus der CDU nicht aufgehört hat, die Horrorgeschichte von den grünen Einfamilienhausverbietern über alle Kanäle zu jagen.

    1. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 18 Tagen

      Na ja, ich glaube Du unterschätzt die wahre Macht der Medien und überhöhst die reale politische Macht, die Du (von einer dezidiert linken Position) rechts und konservativ deutest. Die Tendenzen die Du schilderst sind ja so klar auch nicht. Und sie sind bestimmt allein nicht die gewollte Folge konservativer Politik in D oder Europa. Immerhin hat es ja auch noch einige Regierungen mit und unter der SPD gegeben - in Ländern und im Bund.

      Es hat nach 1989 gewaltige globale Verschiebungen gegeben (nicht nur durch China), die auch starke Strukturveränderungen in unseren Ländern hervorgerufen haben. Die "Idylle" des kalten Krieges ist in Westeuropa vorbei, die Dominanz in Wirtschaft, Technologie und.bei den Werten schwindet schnell. Die Wachstumsraten bei BIP und Produktivität stagnieren mehr oder weniger. Wir verlieren Industrien und Arbeitsplätze. Man kann das natürlich als Folge konservativer Politik verkaufen. Das ist die einfachste Sicht. Aber stimmt sie auch und könnte man das mit seiner Politik wirklich besser?

      Die "Kanäle" transportieren übrigens beides, das in Hamburg teilweise keine Einfamilienhäuser mehr genehmigt werden, das dies auch richtig sei und andererseits, dass dies ein Horror sei. Mal sehen was dabei herauskommt. In den letzten Jahrzehnten sind meistens die Konservativen zurückgewichen. Sei es beim Mindestlohn, bei der Atomkraft, bei den Verbrauchsnormen für KFZ, bei der political corectness, bei der Europäischen Währungspolitik (gemeinsame Haftung z.B.9 usw.. Wenn ich weiter überlege, finde ich bestimmt noch mehr. Alles unter starkem Einfluss der Medien. Nur die Lage im Land hat sich offensichtlich nicht wirklich gebessert?

    2. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 18 Tagen

      @Thomas Wahl ja da drehen wir uns immer wieder an den selben Punkt...du beharrst darauf, dass in Wirklichkeit alles links verantwortet und geprägt ist, ich beharre darauf, dass ich das absurd finde. Es ist kaum möglich, dass sozusagen durchzusetzen nach außen - aber zum Glück kann ich das für mich so handhaben: ich bin ein freiheitlicher Mensch und habe ein konservatives Wertegerüst UND ich finde diesen ganzen entkoppelten Kapitalgalopp der Gier abscheulich und glaube an die Freiheit der vielen.

    3. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 17 Tagen · bearbeitet vor 17 Tagen

      @Marcus von Jordan Nein, natürlich ist nicht alles links geprägt aber sehr viel mehr links mitgestaltet als Du sehen möchtest (glaub ich). Zum Teil gut, zum Teil überzogen. Der piqd spricht ja von einem Bias. Mein Problem ist ein anderes. Ich hab 20 Jahre in einem Sozialismus gelebt und gearbeitet. Versucht zu verstehen und zu gestalten. Was mich ärgert ist, das viele Linke aus dieser ihrer eigenen Geschichte nicht lernen. Es werden die (fast) gleichen Rezepte, die gleichen Meme stur weiter propagiert. Das kenn ich alles aus dem Parteilehrjahr. Das Kapital, der Neoliberalismus, der sterbende und verwesende Kapitalismus, es wurde nicht von Gemeinwohl geredet, aber es war alles fürs Volk. Wenn was schief ging war man es nie selbst, man wollte ja das Beste. Wie schwer es wirklich ist eine hoch vergesellschaftete Wirtschaft innovativ und produktiv (und zunehmend ökologisch) zu halten kann und will man heute gar nicht wissen. Die Trialektik von Staat, Wirtschaft und Volk ist nicht sehr intuitiv zu verstehen. Es reicht dabei nicht mehr umzuverteilen und die Reichen höher zu besteuern. Das hat man in der DDR bis zum Excess gemacht. Natürlich muß man dort wo es ihn gibt "Kapitalgalopp" bekämpfen. Aber das System darauf zu begrenzen, das halte ich für einen dramatischen Fehler. Es erklärt weder die Geschichte noch den Erfolg asiatischer Gesellschaften. Es erklärt auch nicht den immer noch immensen Wohlstand im Westen Europas. Ich meine die meisten hier wissen gar nicht, was sie zu verlieren haben.

      Linkes Denken, linke Politik ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Geschichte und unserer Gesellschaften. Nur scheint mir, dieses Denken wird träge und altbacken. Was sicher auch auf andere Strömungen zutrifft. Vielleicht geht es uns noch zu gut? Aber wenn die Linke heute schon einmal eine neue Idee hat, dann sind es die Glasperlenspiele der geschlechtergerechten Sprache etc. ..... Das frustriert mich etwas 🤔

    4. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 17 Tagen

      @Thomas Wahl ...ich sag ja nicht, dass links nicht stattfindet. Sowieso sag ich nicht, dass es per se gut wäre, wo es stattfindet.
      Ich sage, dass es nicht gesund ist warum auch immer davor zurückzuschrecken, das was eben nicht funktioniert an unserer glorreichen kapitalistischen Marktwirtschaft klar zu benennen und zu ändern. Globale Finanzelite, die kaum etwas verantwortet, aber sehr viel beherrscht. Mangelnde Partizipation und mangelnde Chancen für eine immer größere Mehrheit, die immer frustrierter wird und alles in Frage stellt. Raubbau an Planet und Mensch um immer weiteres quantitatives Wachsen zu garantieren - wo und wie sind das "linke" Probleme? Oder welche anderen Probleme stellst du dem entgegen, die explizit "links" wären?

      Vielleicht kommen wir zusammen, wenn man das "links" durch "solidarisch und nachhaltig" ersetzt. Das ist es jedenfalls, was ich glaube, dass es das jetzt braucht: solidarische und nachhaltige, liberale Politik (von mir aus auch konservativ). Das diskreditieren immer die als "gefährlich links", die eben nichts ändern wollen, weil es für sie prächtig läuft.

      Insofern tut dann doch mal ein tiefer Zug aus der Flasche mit dem "whataboutism" ganz gut. Mich langweilt das auch, wenn so getan wird, als ob PC jetzt das größte aller Probleme wäre. Aber mich nervt es noch viel mehr, wenn dann andere daraus so eine generelle Bedrohungslage stricken und ihre Freiheit genau da verteidigen wollen.

    5. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 17 Tagen

      @Marcus von Jordan Also wirkliche Probleme an sich sind natürlich weder links noch rechts. Es sind einfach Aufgaben, die es zu lösen gilt. Und prinzipiell gibt es keine Gesellschaft ohne Probleme, sowie man Gesellschaften nicht wirklich kontrollieren und steuern kann. Die Frage nach links oder rechts beginnt bei der Zuordnung von Ursachen und Schuld und mit den Lösungsvorschlägen. Wenn man natürlich alles dem Kapitalismus zuordnet (was auch immer man darunter versteht), und dann mit einem naiven Antikapitalismus meint, die Aufgaben zu lösen, dann würde ich das schon als genuin Links sehen. Auch der "Immerschlimmerismus" geht in diese Richtung. Es stimmt einfach nicht, dass global Partizipation und Chancen sinken. Armut, Analphabetismus, Krankheit etc. nehmen ab. Siehe https://ourworldindata.... Das wir in der reichen Welt zuviel konsumieren ist sicher richtig aber nicht kapitalistisch. Dem Kapital ist es egal ob es Gewinn mit Wegwerfkonsum oder mit Kreislaufwirtschaft macht. Es ist erst mal nur schwierig/unbequem umzustellen. Hat der Sozialismus auch nicht geschafft - der Naturverbrauch war mit der geringeren Produktivität viel höher. Und die ärmeren Nationen wird man mit Konsumverzicht ebenfalls nicht hinterm Ofen vor locken. Es ist in jedem Fall schwierig bis fast unmöglich mit 10 Mrd. Menschen naturneutral zu leben.

      Deinem letzten Abschnitt stimme ich vorbehaltlos zu .....😏

    6. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 15 Tagen

      @Thomas Wahl die globale Verbesserung steht aber auf einem anderen Papier, als die Situation in den westlichen Demokratien, die zu zerreissen drohen. Die Trumpwähler und die jungen Leute in Spanien werden vermutlich nicht sehr beeindruckt sein von diesen "Welt-Daten"...

    7. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 15 Tagen · bearbeitet vor 15 Tagen

      @Marcus von Jordan Die Welt wird wohl auch nicht global verbessert. Dafür gibt es gar keine Struktur, die das könnte. Es ist doch immer lokal mit globaler Unterstützung oder auch nicht. Das summiert sich global. Aber selbst der Export von "Konzepten" scheitert meist. Wie wir gerade wieder in Afghanistan sehen. Alles sehr mühsam ..... Auch für die jungen Leute in Spanien, die ihre Probleme lösen müssen.

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