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Medien und Gesellschaft

Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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piqer: Florian Meyer-Hawranek
Donnerstag, 10.11.2016

On the media: Should journalists do more reporting or turn into activists?

Am Tag nach der US-Wahl diskutiert das Team von "On The Media" (eines sowieso schon hörenswerten WNYC Podcasts; laut Selbstbeschreibung "your guide to examining how the media sausage is made"), wie sich der eigene Medienpodcast in Zukunft entwickeln soll. Heißt: Wie sich Themen, Interviewpartner, vor allem aber auch die Haltung der Hosts zu einem Präsidenten Trump und dessen Politik darstellt.

Auf der einen Seite steht die Idee: mehr Akzeptanz schaffen. Das Problem vor der Wahl sei es demnach gewesen, dass nicht alle zu Wort kamen, dass der Podcast vor allem die liberale USA abgebildet hat. Also braucht es in Zukunft: verbale Abrüstung, mehr und breitere Berichterstattung, die Verständnis herstellen soll.

Auf der anderen Seite: die Sicht, dass Journalisten im Ausnahmefall zu Aktivisten werden sollten, weil es jetzt darum geht, die Grundwerte der Demokratie zu vertreten.

Zwei Hosts, zwei Meinungen. Und dann wird gestritten. Das Ergebnis sind absolut hörenswerte 15 Minuten. Achtung: Dieser Piq ist ein Podcast ;). Und Danke an Christian Alt für den Hinweis.

On the media: Should journalists do more reporting or turn into activists?
8,8
6 Stimmen
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