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Medien und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Freitag, 25.11.2016

Mehr Medienjournalismus im Radio: Tägliche Sendung beim Deutschlandfunk

Ab März 2017 wird es im Deutschlandfunk eine neue Radiosendung geben, die sich kritisch der Medienberichterstattung widmet. Grund ist der Erfolg der wöchentlichen Sendung „Markt und Medien". Ulrike Simon streicht in dem Beitrag heraus, dass dies ein wichtiges Zeichen sei, schließlich müsse Journalismus in Zeiten der „Lügenpresse" und Fakenews-Vorwürfen zeigen, dass er selbstkritisch sei. Weiter begründet sie das neue Sendeformat so:

Der Arbeit von Medien wird mit Skepsis begegnet: Woher haben sie ihre Informationen? Wie gewichten sie sie? Was lassen sie weg, was bauschen sie auf? Journalisten sind mehr denn je verbalen bis hin zu körperlichen Angriffen ausgesetzt. Der Legitimationsdruck ist gestiegen. In immer mehr Ländern Europas wird die Pressefreiheit ausgehöhlt.

Mehr Medienjournalismus im Radio: Tägliche Sendung beim Deutschlandfunk
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Kommentare 3
  1. Gurdi (Krauti)
    Gurdi (Krauti) · vor 11 Monaten

    Interessant. Man wird sehen ob dieses Format auch den Mut hat, unbequeme Themen anzusprechen oder ob Journalisten nur wieder um sich selbst kreisen.

    1. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 11 Monaten

      Welche unbequemen Themen sollten das denn sein?

    2. Gurdi (Krauti)
      Gurdi (Krauti) · vor 11 Monaten

      @Dirk Liesemer Z.B. die Diskrepanz zwischen der Berichterstattung über Mossul und Aleppo.

      Thematisierung der Moralisierung und Politisierung in der Berichterstattung.

      Kritischer Blick auf den Infowar zwischen Russland und den Transatlantics.

      Es können aber auch mal kleinere Themen sein, wie wärs z.B. mit dem Machtwechsel in Brasilien und den Vorwürfen "This is a Coup"

      Oder wie wärs mal mit der Thematisierung von von Mitgliedschaften führender Journalisten in Lobbyorganisationen.