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Medien und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Freitag, 19.08.2016

Die digitale Gesellschaft braucht Afrofuturismus. Spotlight: Rasheedah Phillips

Warum sitzen immer mehr Schwarze im Gefängnis anstatt auf einem zukunftsweisenden Platz in der Gesellschaft? Die USA hat ein Problem mit Rassismus, das lange verdrängt worden ist und nun zum Ende der Präsidentschaft des ersten schwarzen Präsidenten der USA eklatant zu Tage tritt. Hollywood pendelt zwischen #OscarsSoWhite und "Django Unchained" oder "12 Years A Slave". Die Straßen und sozialen Netzwerke des Landes zwischen #BlackLivesMatter und "rough car rides".

Vielleicht ein guter Zeitpunkt, um an eine Bewegung zu erinnern, die in den 1990er Jahren inmitten des Hypes um das Internet auch schon mal stark wahrgenommen worden ist und noch immer unsere Aufmerksamkeit verdient: Afrofuturismus. Denn hier finden sich zwischen Buchdeckeln von Sci-Fi-Romanen oder den Beats von Future-Jazz- oder Elektronik-Kompositionen viele sehr wegweisende Ideen für eine digitale Gesellschaft, die groß und bunt genug gedacht wird, um der komplexen Geschichte und Gegenwart gerecht zu werden. Eine wichtige Stimme in diesem Diskurs ist Rasheedah Phillips.

Wie es so schön in dem Artikel von Tony Abraham heißt "By day, Rasheedah Phillips fights systemic oppression with the law. But she's an Afrofuturist author by night, penning tales of Black culture from a time warp." Rasheedah Phillips hat mehrere Bücher geschrieben und ihre Finger in zahlreichen Initiativen, darunter The Afrofuturist Affair (dazu auch ein hübscher tumblr-Blog) oder Black Quantum Futurism. Vielleicht müssen wir künftig nicht mehr nur weiße Männer mit Brille fragen, wenn es um digitale Zukunftsfragen geht...

Die digitale Gesellschaft braucht Afrofuturismus. Spotlight: Rasheedah Phillips
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