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Jennifer Sutholt
Blogger

Seit zwei Jahren habe ich mit einem Co-Vater eine kleine Tochter und blogge über unsere etwas andere Familie. Anderen Frauen und Männern Mut machen, neue Ansätze finden, das Aufbrechen verkrusteter Strukturen, das ist meine Intention.

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piqer: Jennifer Sutholt
Dienstag, 16.10.2018

Einfach nur stillen – oder eben nicht

Die Weltstillwoche gibt es schon einige Jahre und in Zeiten von Instagram mit Tausenden Hashtags zu dieser Aktion löst sie dieses Jahr einige Kontroversen aus. Alexandra bezieht sich in ihrem Artikel auf 'Stillen ist Liebe? Stillen ist stillen!' von Mareice Kaiser auf ze.tt, die sich ziemlich kritisch zu diesem Thema äußert.

So entfernen sich ehemals um Gleichberechtigung bemühte Partner*innen nach der Geburt eines Kindes immer weiter von der fairen Arbeitsteilung. Stillen als Argument gegen eine feministische Beziehung.

Ein ziemlich unhaltbares Argument, findet Alexandra. Sie findet es schade, dass das Stillen für Mareice ein solches Problem war, auf andere Mütter übertragen sollte man die eigenen negativen Erfahrungen aber nicht.

Ein Kind zu bekommen ist immer eine große Herausforderung für ein Paar. Ob es diesem gelingt, die anfallenden Verpflichtungen „gerecht“ zu verteilen, hängt von der Qualität und Kommunikationsfähigkeit der Partnerschaft ab. Nicht von der Art der Milch, die das Kind bekommt.

Beide Artikel sind lesenswert, da sie das Stillen von zwei sehr unterschiedlichen Seiten beleuchten. Ergänzend passt 'Papa kann auch stillen' von Stefanie Lohaus auf ZEIT ONLINE dazu, die anhand konkreter Beispiele zeigt, wie eine gleichberechtigte Elternschaft trotz Stillen funktionieren kann. Man muss sich nur gut organisieren.

Nach wenigen Monaten können wir beide wieder arbeiten, und unser Sohn hat sich an uns beide gleichermaßen gewöhnt und ist nicht ausschließlich auf mich angewiesen.

Ein Plädoyer für mehr Entspannung und Unterstützung schreibt Nora Imlau. 'Stillen ist Liebe, Fläschchen geben auch'. Sie sagt:

Mütter konsequent in ihrer Wahlfreiheit zu stärken, anstatt sie einseitig unter Druck zu setzen, würde deshalb allen nützen: den Frauen, die stillen wollen – denn ihnen müsste dann konsequenterweise professionelle Stillberatung auf Krankenkassenkosten zustehen. Und den Frauen, die nicht stillen wollen. 
Einfach nur stillen – oder eben nicht
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