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Klima und Wandel

Sprechen wir über CO2-Budgets statt über Klimaziele für 2045

Leonie Sontheimer
Freie Journalistin
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Leonie SontheimerMontag, 25.10.2021

Hier lesen ja viele mit, die im weitesten Sinne zur Klimakrise kommunizieren, oder? All jenen empfehle ich zum Wocheneinstieg eine kurze Analyse von Lena Puttfarcken auf Zeit Online. Die Autorin verfolgt darin die These, dass es auch an unserer Art und Weise, über die Klimakrise zu kommunizieren, liegen dürfte, dass wir mit den klimapolitischen Maßnahmen hinterherhinken.

Leser*innenfreundlich hat sie sich auf drei Probleme in der Kommunikation fokussiert und jeweils am Ende eine Lösung vorgeschlagen. Hier eine Mini-Zusammenfassung (wie immer lohnt es sich aber natürlich auch, den ganzen Text zu lesen):

  • 1. Wir sprechen von Temperaturzielen, das ist abstrakt und bezieht sich auf die Zukunft in ca. 20 Jahren; die Dringlichkeit für klimapolitische Maßnahmen ist damit nicht intuitiv zu vermitteln. Besser: Vom CO2-Budget sprechen, das ist näher dran, allerdings auch nicht weniger abstrakt.

  • 2. Klimaneutral 2045 – klingt super. Aber das ist auch eine Gefahr, denn dann reden wir nicht mehr darüber, wie wir da hinkommen. Also lieber von konkreten Maßnahmen schreiben als von gesteckten Klimazielen.

  • 3. Jede*r möchte wissen, wie er*sie zum Klimaschutz beitragen kann und Verbrauchertipps klicken sich gut. Trotzdem dürfen wir in der Debatte nicht vergessen: Nur 100 Firmen sind weltweit verantwortlich für über 70 Prozent der Emissionen, die seit 1988 ausgestoßen wurden. Also: Nicht bei individuellem Verzicht verbleiben, sondern zu politischem Engagement anregen (wenn man denn überhaupt aktivierend kommunizieren möchte). 

In diesem Sinne: Frohes Schaffen! (Ich setze mich jetzt an das nächste Skript für den 1,5 Grad Podcast ...)

Sprechen wir über CO2-Budgets statt über Klimaziele für 2045

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