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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Freitag, 03.02.2017

Schweden ist ein ziemlich cooles Land. Period.

Es ist nicht so, dass die USA in den vergangenen Jahren als Vorreiter in Sachen Umweltschutz aufgefallen sind, aber was seit der Trump-Vereidigung im Bereich Umwelt- und Klimaschutzadministration abläuft, ist erschütternd. Die Umweltbehörde soll ein Klimawandelleugner übernehmen, Neubauten umstrittener Pipelines werden per Dekret verordnet und aus dem jüngst verabschiedeten Pariser Klimaschutzabkommen will Trump sowieso aussteigen.

Zeit, in Sachen Klimaschutz voran zu gehen, findet die schwedische Regierung. Sieben der acht politischen Parteien (alle außer den Rechtsextremen) sprachen sich dafür aus, ein Gesetz zu verabschieden, das künftige Regierungen verpflichtet, den fossilen Brennstoffverbrauch alle vier Jahre deutlich zu reduzieren. Im Jahr 2045 soll Schweden klimaneutral wirtschaften.

Wermutstropfen: Das Gesetz tritt erst am 1. Januar 2018 in Kraft.

Highlight: Auf dem Bild, auf dem Klimaschutzministerin Isabella Lövin (ja, die haben dafür tatsächlich ein Ministerium) die Empfehlung unterzeichnet, stehen ihr sieben tatkräftig dreinblickende Frauen zur Seite. Wenn das mal keine sehr gelungene Anspielung auf den Dekret-wütigen US-Präsidenten und seine überwiegend männlichen Berater ist.

Schweden ist ein ziemlich cooles Land. Period.

Schweden ist ein ziemlich cooles Land. Period.
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