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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Mittwoch, 21.09.2016

Radeln in der Weltstadt: Spaß in London und Moskau, Hölle in Paris und Rio

Wir schimpfen über fehlende Radwege und Ampelschaltungen, die allein Autos nutzen? Radler aus Bangkok würden über solche Probleme wohl nur müde grinsen. Im tagtäglichen Verkehrschaos, in den Abgaswolken der Busse, Tuk-Tuks und Mopeds und bei tropischen Temperaturen wird das Stadtradeln zu einer Art Überlebenstraining. Ganz anders dagegen in, jawohl, Moskau: Die Stadt hat viele Radwege anlegen lassen und ein Verleihsystem aufgebaut. Auch die Autofahrer verhalten sich seit einigen Jahren deutlich radelfreundlicher.

Die ZEIT hat kürzlich Korrespondenten aus sieben Weltstädten gebeten, zu beschreiben, wie man so mit dem Fahrrad in der jeweiligen Metropole zurechtkommt. Sie alle steigen selber gern auf’s Rad, berichten also aus erster Hand (oder kennen zumindest Leute vor Ort, die das gerne tun). Für alle Städte gilt, unabhängig vom Zustand der Infrastruktur: Radfahren ist dort ein echtes Abenteuer. Macht großen Spaß, zu lesen – schon allein wegen der interessanten Strategie, die Fahrraddiebe in Rio verfolgen.

Und noch etwas anderes haben die Berichte gemeinsam: Sie zeigen, dass die Bereitschaft zur Förderung des Fahrradverkehrs dort aufhört, wo die Rechte von Autofahrern beschnitten werden müssten. Aber so ist da ja nicht nur in Paris oder Sydney, sondern auch in Brömmsel an der Knatter.

Radeln in der Weltstadt: Spaß in London und Moskau, Hölle in Paris und Rio
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