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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Donnerstag, 08.12.2016

Große Geste der Versöhnung am Standing Rock

In North Dakota spielen sich gerade Szenen ab, die einem ein bisschen den Glauben an die Menschheit zurückgeben könnten.

Nach monatelangen Protesten haben die Sioux einen Etappensieg zu verzeichnen. Die zuständige US-Army will alternative Routen für die geplante Ölpipeline prüfen. Bislang soll diese mitten durch das Reservat Standing Rock, unter der traditionellen Trinkwasserquelle und Kulturstätten der Sioux, durchführen.

Doch die Indigenen haben es nicht nur geschafft, landes- und weltweit Unterstützer zu mobilisieren und der zum Teil extremen Polizeigewalt gegen die Demonstranten zu trotzen. Nun schicken sie auch noch ein mächtiges Zeichen der Versöhnung in die Welt.

US-Veteranen, die sich den Protesten angeschlossen hatten, haben in einer offiziellen Zeremonie bei Vertretern verschiedener Indigener um Vergebung für die Verbrechen des US-Militärs seit der Kolonisierung Amerikas gebeten.

Es lohnt sich die Worte Wesley Clark Jr., selbst Ex-Soldat und Sohn des US-Generals und Nato-Kommandeurs Wesley Clark Sr., im verlinkten Video anzuhören, der zum Schluss vor dem Lakota-Anführer Leonard Crow Dog niederkniet.

Es ist nur Geste, aber eine von der viele sagen, dass sie zur Heilung der verletzten Volksseele der Indigenen beitragen kann – und dazu die Verbrechen der Kolonialisierung anzuerkennen.

Leonard Crow Dog vergab und rief zu Weltfrieden auf.

Große Geste der Versöhnung am Standing Rock
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