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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Mittwoch, 26.10.2016

Globaler Ausbau der Erneuerbaren Energien: Schneller als erwartet — aber nicht schnell genug

Gegründet von den USA, den EU-Staaten und anderen westlichen Industrienationen, ist die Internationale Energieagentur (IEA) noch bis vor kurzem als Anwalt von Kohle, Öl und Gas sowie der Atomenergie aufgetreten. Mittlerweile hat die IEA ihre Positionen revidiert, ihr Blick ist heute differenzierter. Lange Zeit als irrelevant abgetan, gelten die erneuerbaren Energien ihr jetzt als großer Hoffnungsträger.

Nun hat die IEA eine Studie vorgelegt, die im Jahr 2015 den globalen Wendepunkt für die erneuerbaren Energien sieht: Erstmals entfalle mehr als die Hälfte aller weltweit neuen Kapazitäten für die Stromerzeugung auf Anlagen, die regenerative Quellen nutzen. Zugleich hat die Agentur ihre Prognose für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien kräftig nach oben geschraubt. Allerdings: Für das Zwei-Grad-Ziel ist das Ausbautempo immer noch zu langsam. Zudem ändern die Neuinstallationen für die Stromversorgung nichts daran, dass bei Mobilität und Wärme viel zu wenig voran geht.

Die Deutsche Welle hat die Ergebnisse der Studie samt einer Reihe interessanter Zahlen zusammengestellt.

Globaler Ausbau der Erneuerbaren Energien: Schneller als erwartet — aber nicht schnell genug
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