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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Dienstag, 04.07.2017

Die neue Energie- und Umweltpolitik der USA – eine Bestandsaufnahme

In vielen Berichten über Trump ist die Sorge dem Spott gewichen. Der neue Präsident kriegt eh nichts auf die Reihe, siehe Obamacare, siehe das (mittlerweile in abgespeckter Form durchgesetzte) Einreiseverbot für viele Muslime – wird schon alles nicht so schlimm werden angesichts seiner Inkompetenz, ist aus vielen Beiträgen heraus zu lesen.

Dabei gerät aus dem Blick, dass Trump und sein Kabinett auf anderen Politikfeldern bereits eine Menge Pflöcke eingeschlagen haben. Etwa in der Energie- und Klimapolitik. Nicht nur mit dem Rückzug vom Pariser Abkommen, sondern auch auf der Ebene darunter, bei vielen tagespolitischen Themen.

Der Guardian hat sich jetzt die Mühe gemacht, all diese Beschlüsse aufzulisten. Dazu gehört etwa die Anweisung an die Umweltbehörde EPA, nicht länger Emissionsdaten bei Einrichtungen der Öl- und Gasindustrie zu erheben, oder die Erlaubnis für Kraftwerke, mehr Schwermetalle in Gewässer zu leiten. Viele kleine Schritte, die zumindest hierzulande im Schatten der Diskussion um Paris und die Kohlerenaissance stehen. Umso verdienstvoller vom Guardian, sie jetzt ins Licht zu rücken.

Die neue Energie- und Umweltpolitik der USA – eine Bestandsaufnahme
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