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Kopf und Körper

Christian Gesellmann
Autor und Reporter
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piqer: Christian Gesellmann
Donnerstag, 08.09.2016

Jetzt ganz stark sein: Die Protein-Shakes waren umsonst

Während der Fußball-Europameisterschaft 1996 trugen mehrere Spieler Verbandspflaster über ihren Brustwarzen, wie nach dem Trikottausch zu erkennen war. Die Pflaster sollten vor Irritationen durch den Stoff der Sportbekleidung schützen. Seither haben die Trikothersteller offenbar einen nippelschonenderen Stoff entwickelt, denn die Verbandsartikel sind wieder vom Warzenhof geschickt worden.

Wenig später gab es den Trend der Nasenpflaster, bunte Streifen Klebematerial, die den Nasenrücken aufspannen und damit zusätzliche Sauerstoffzufuhr in das Athletenblut gewährleisten sollten. 

Noch gar nicht so lange her ist es, dass man an jedem zweiten Profisportler-Handgelenk diese Magnetarmbändchen sehen konnte, die Ying und Yang in Einklang bringen sollen oder so.

Und jüngst, bei Olympia in Rio, prangten mehreren Sportlern gewitterdunkle kreisrunde Blutergüsse auf den Extremitäten - Ergebnis des sogenannten Cuppings, auch als Schröpfen bekannt, das durch verbesserte Durchblutung der Muskeln den entscheidenden Unterschied im Wettbewerb machen sollte.

Genau in diese Reihe dämlich aussehender Trends wird sich auch der Protein-Shake hoffentlich irgendwann einreihen, den ich mir monatelang umsonst (aber für viel Geld) im Fitnessstudio heruntergewürgt habe. Warum, das erklärt dieser Artikel. 

Jetzt ganz stark sein: Die Protein-Shakes waren umsonst
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