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Kopf und Körper

Silke Jäger
Freie Journalistin und Texterin für Gesundheitsinfos
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piqer: Silke Jäger
Sonntag, 10.12.2017

Die Homöopathie-Debatte, nüchtern erklärt

Geht es um Homöopathie, scheinen emotionale Debatten unvermeidlich. Woran liegt das?

Geht es um unsere Gesundheit, sind wir alles andere als abgeklärt und rational. Harte Fakten interessieren uns wenig, wenn wir fühlen können, dass uns etwas guttut, dass wir in guten Händen sind. Dieses gute Gefühl stellt sich im durchgetakteten Gesundheitswesen nicht zuverlässig genug ein. Weil zu wenig Zeit da ist und weil viele Therapien mit der Holzhammermethode verordnet werden. Über Vor- und Nachteile oder Alternativen wird da oft gar nicht geredet. Auch das lädt die Debatte emotional auf. Vor allem, weil Heilpraktiker und Ärzte, die Homöopathie anbieten, das Gespräch mit den Patienten ganz anders handhaben (können). 

Einen Text, der nüchtern erklärt, worum es bei der Homöopathie und beim Streit um sie im Einzelnen geht, habe ich bei den Krautreportern gefunden (zum Lesen ist KR-Mitgliedschaft erforderlich: kostenpflichtig; aber auch probeweise möglich: 4 Wochen frei).

Christoph Koch erklärt von A bis Z, was Homöopathie ist, wo sie herkommt, was sie kostet, wie beliebt sie ist und warum. Und wieso es so viel Streit um sie gibt. Das liest sich wohltuend unaufgeregt und deshalb empfehle ich allen, die über Homöopathie mitdebattieren, diesen Text ganz besonders.

Die Homöopathie-Debatte, nüchtern erklärt
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