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Anant Agarwala
piqer: Anant Agarwala
Mittwoch, 23.12.2015

Donald Trump und der Rassismus in den USA

Von Deutschland aus betrachtet denke ich regelmäßig beim Blick auf den Präsidentschaftswahlkampf: Puh, dieser Trump. Jetzt haut der schon wieder irgendeinen rassistischen, islamophoben, sexistischen Schrott raus – das dürfte es jetzt für ihn gewesen sein. Wird ja auch Zeit. 

Und in der nächsten Umfrage sind seine Werte dann wieder gestiegen. 

Welche Schlussfolgerungen kann man daraus ziehen?

A) Trump macht eine Politik der Angst. Und die Ängste seiner Unterstützer sind so groß, dass sie ihm seine überschäumende Rhetorik verzeihen. Immer, wenn Trump ihre Angst bedient, steigen seine Zustimmungswerte.

B) Trumps Zustimmung steigt nicht trotz seiner rassistischen Rhetorik, sondern wegen ihr. Sein subtiler bis offener Rassismus ist der Kern für seine hohen Zustimmungswerte.

Dieser Artikel argumentiert für Variante B.

Donald Trump und der Rassismus in den USA
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