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Feminismen

Barbara Streidl
Journalistin, Musikerin
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piqer: Barbara Streidl
Dienstag, 29.11.2016

Was sich eine Mutter auf einer Veranstaltung denkt, die sich an Väter richtet

Das würden viele gerne mal: „Mäuschen sein". Am Stammtisch der CSU-Männergruppe (gibt es die überhaupt?), im goldenen Jet von Donald Trump — oder die einzige Mutter auf einer Veranstaltung, die sich nur an Väter richtet.

So ähnlich hat es Patricia Cammarata gemacht, die als dasnuf bloggt. Sie hat Erwartbares gehört: „Ich würde gerne mehr machen, aber ich befürchte Karriereknicke“, aber auch Ernüchterndes: "Was sich Väter wünschen und was sie dann wirklich umsetzen, wenn die Kinder geboren werden, steht auf zwei unterschiedlichen Blättern."

Ich bin ja die Optimistin in diesem Thema (habe ja auch ein Buch dazu geschrieben), und ich will nicht, dass wir (hier sind es wohl wir Mütter, wir Frauen) lächeln, wenn wir so etwas lesen. Sondern lieber versuchen zu verstehen, wie ein über lange Zeit am Leben gehaltenes Rollenbild als Ernährer und Erzeuger die Freiheit eines Einzelnen beschränken kann.

Lächeln sollten wir nur dann, wenn es als faule Ausrede verwendet wird. Dann können wir auch die Zähne fletschen.

Was sich eine Mutter auf einer Veranstaltung denkt, die sich an Väter richtet
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