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Mittwoch, 30.09.2020

Irland feiert seine weibliche Vergangenheit

Irland entdeckt seine Frauen – wieder. Ein angesagter Partykeller besinnt sich auf historische Figuren, eine Ausstellung zeigt irische Heldinnen und eine Fernsehserie wirft ein Schlaglicht auf Pionierinnen der vergangenen Jahrhunderte. Das Land besinnt sich auf seine Vergangenheit, um seine Zukunft zu stärken, wie Korrespondentin Mareike Graepel aus Dublin berichtet.

Das Bild der irischen Frau ist traditionell das der „Irish Mammy“. Die sei – so scherzen die Ir*innen gern im Pub – zwar ein bisschen ruppig, liebe aber ihre Familie, koche besser als jede Schwiegertochter und habe Haus, Kinder (gerne viele) und Hof im Griff, solange der Mann das Geld nach Hause bringe. Ein schlechter Scherz, würde Rachel Lysaght bestimmt sagen, wenn sie dabeistünde. Und so überholt, dass selbst viele Frauen aus den vergangenen Jahrhunderten nicht ins Bild passen würden.

Die TV-Produzentin hat für die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt RTÉ eine Serie mit dem Titel „Herstory“ gedreht. „Herstory“ ist ein Wortspiel – in dem englischen Wort „history“ für „Geschichte“ wird das männliche Possessivpronomen „his“ durch das weibliche „her“ ersetzt. „Das ist seit 2016 eine Bewegung und auch eine Website in Irland, die uns inspiriert hat, und wir fanden den Titel sehr passend, als wir die Frauen ausgesucht hatten, die wir porträtieren wollten“, sagt sie.

Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen, Aktivistinnen, Sportlerinnen sind dabei. Zeitgleich zeigt das „Irish Immigration Museum“ eine Ausstellung mit dem Titel „Blazing a trail“ – zu Deutsch „eine Spur bahnen“ – das Leben und die Vermächtnisse irischer Frauen in der Diaspora. Vier der Frauen der Fernseh-Doku-Reihe tauchen dort auch auf. Es sei offenbar dringend notwendig, „endlich große Lücken in der Geschichte Irlands zu füllen“, so die Kuratorin und Historikerin Angela Byrne. 

Irland feiert seine weibliche Vergangenheit

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