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Feminismen

Daniel Schreiber
piqer: Daniel Schreiber
Mittwoch, 25.05.2016

Die kleinen Frankensteins - Bücher, die neu definieren, was es heißt Mutter zu sein

In den vergangenen Jahren sind überraschend viele intellektuelle und literarische Auseinandersetzungen mit der Idee und der Erfahrung von Mutterschaft entstanden - etwa von Jenny Offill oder Heid Julavits. Maggie Doherty rezensiert den neuesten Essay zum Thema, das Buch "Mother Lode" der ziemlich großartigen amerikanisch-kanadischen Schriftstellerin Rivka Galchen, deren letzter Erzählband diesen Herbst auch in Deutschland erscheint. Assoziativ geht Galgen darin Fragen nach, wie etwa, ob Mary Shelleys “Frankenstein" nicht ein Roman übers Kinderkriegen sei, vielleicht sogar DER Roman übers Kinderkriegen. Die neue Auseinandersetzung mit der Idee von Mutterschaft finde ich total faszinierend. Wenn man in de Literaturgeschichte schaut, gibt es überraschend wenige Romane, die sich damit auseinandersetzen. Es war das vielleicht einzige Thema, über das Männer nicht wirklich geschrieben haben. Ich habe das Gefühl, dass gerade so etwas wie eine Aufarbeitung dieser Lücke stattfindet. Die neuen Bücher versuchen nicht nur eine Sprache für dieses Thema zu finden, sie versuchen es überhaupt intellektuell aufzuarbeiten.

Die kleinen Frankensteins - Bücher, die neu definieren, was es heißt Mutter zu sein
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