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Feminismen

Barbara Streidl
Journalistin, Musikerin
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piqer: Barbara Streidl
Samstag, 05.08.2017

Attacken gegen Gender Studies: Trumpism enters feminism?

Das Buch heißt "Beißreflexe", die Zeitschrift "Emma". Beide kritisieren die Gender Studies und zwei namhafte Vertreterinnen, Judith Butler und Sabine Hark, die jetzt in der "Zeit" eine Entgegnung veröffentlicht haben.

"So wird etwa behauptet, Gender Studies beteiligten sich aktiv an Zensur, an regulierenden Sprachpolitiken und verhinderten freie Meinungsäußerungen." 

Mit Sicherheit ist an dieser Stelle ein kritisches Nachdenken angebracht, vielleicht gibt es den einen oder anderen Satz, über den man diskutieren könnte, doch geht es dabei wirklich um die Gesamtheit einer wissenschaftlichen Idee, die "irgendwie böse" ist? Alle in einen Topf?

Der Text aus der Emma, so die Autorinnen, ist eine schonungslose Kritik.

"In jedem Fall bietet er Anlass zur Sorge, ob sich inzwischen eine Form von 'Trumpism' im Feld des Feminismus eingerichtet hat: Sag, was immer du willst, beleidige oder verletze nach Belieben und sorge dich nicht, ob das, was du sagst, wahr ist oder ob es Schaden anrichtet in der Welt."

Diesen Trumpism wünsche ich mir nicht nur aus dem Feminismus raus, sondern auch aus allen anderen Themen. Ich wünsche mir mehr Solidarität, na gut, Teilzeit-Solidarität, über die Disziplinen, Generationen, Geschlechter, Intersektionen hinaus.

Achtung: Der Text gehört zum Bezahlinhalt der Zeit.

Attacken gegen Gender Studies: Trumpism enters feminism?
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