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Europa

Eric Bonse
Finanzkrise, Eurokrise, Deflations-Gefahr: Als EU-Korrespondent in Brüssel wird man notgedrungen zum Wirtschaftexperten.

Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, danach als freier Journalist nach Paris, wo mich das "Handelsblatt" engagiert hat. Seit 2004 lebe und arbeite ich in Brüssel, seit 2010 wieder freiberuflich, u.a. für "taz" und "Cicero". Zudem betreibe ich den EU-Watchblog "Lost in EUrope".

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piqer: Eric Bonse
Freitag, 21.10.2016

Was ist denn bei den Wallonen los?

Das hat es auch noch nicht gegeben: Eine kleine belgische Provinz blockiert die große EU, ihr Gipfeltreffen in Brüssel und das Ceta-Handelsabkommen mit Kanada. Obwohl die EU-Chefs maximalen Druck auf die Wallonie und ihren Regierungschef Paul Magnette ausgeübt haben, blieben die Wallonen stur. 

Ja, sind die denn verrückt geworden, fragt nun die EU-Elite, die ihre internationale Glaubwürdigkeit gefährdet sieht. Mais non, aber nein, heißt die Antwort aus Namur, der wallonischen Provinz-Hauptstadt am Rande der Ardennen, wo man französisch spricht und Rinder züchtet.. 

Sie haben durchaus nachvollziehbare Forderungen - etwa die, dass private Investoren erst einmal vor ordentliche Gerichte ziehen sollen, wenn ihnen etwas in Belgien nicht passt. Vor allem aber haben sie einen politischen Hebel, den ihnen das paradoxe belgische Regierungssystem gegeben hat. 

Was es damit auf sich hat, erklärt dieser Beitrag.

Was ist denn bei den Wallonen los?
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