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Europa

Pavel Lokshin
Der piqer hat bisher keine Tätigkeit eingetragen.

Als Journalist langjähriger Russlandbeobachter - zuletzt vor Ort in Moskau

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piqer: Pavel Lokshin
Donnerstag, 20.04.2017

Russische Propaganda: Liebesgrüße nach Pjöngjang

Der kurze Flirt der russischen Staatsmedien mit Donald Trump scheint vorbei zu sein – spätestens seit der Nordkorea-Krise. Nun hat Dmitri Kisseljow, der Moderator der wichtigsten russischen Politiksendung Nachrichten der Woche, Trump für "gefährlich" erklärt. Ja, Kim Jong-un rassele zwar mit den Säbeln, anders als Trump lasse er jedoch keine Tomahawk-Raketen über einem souveränen Staat niedergehen. 

In einem Reportageabschnitt ließ Kisseljow Pjöngjang zeigen, "eine Stadt voller Wolkenkratzer", wo es neue "Volkssupermärkte" gibt. Das Pikante: Vor wenigen Monaten erging sich Kisseljow derart in Trump-Begeisterung, dass er von Ultranationalisten der "Trumpomanie" bezichtigt wurde. So schnell weht in Moskau ein neuer Wind. Wir haben damit gerechnet.

Russische Propaganda: Liebesgrüße nach Pjöngjang
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