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Europas zynisches, milliardenschweres Geschäft mit der Milch

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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Dirk LiesemerMittwoch, 22.11.2017

Andreas Pichler hat einen inhaltlich starken, clever komponierten Dokumentarfilm über die europäische Milchwirtschaft gedreht. Wer bis jetzt Billigmilch gekauft hat, wird innehalten. Sein Film ist ein Appell, das Konsumverhalten zu überdenken. Gezeigt wird, wie massive Subventionen und Freihandelsverträge ein absurdes System hervorgebracht haben: Oben ist eine mächtige Industrie entstanden, die nicht nur die Milchpreise drückt, sondern auch mit immer neuen Produkten ferne Märkte erschließt (etwa in Afrika, wo gleichzeitig die dortigen Milchwirtschaften zerstört werden, was wiederum zu Fluchtbewegungen führt). Unten sind Bauern, die nur noch aufgrund der EU-Zuwendungen überleben (falls sie nicht, wie in Frankreich, zu Hunderten Selbstmord begehen). Im Film sieht man den konventionell produzierenden Bauern die Verzweiflung an und hört fassungslos ihre zynischen, aber nachvollziehbaren Sprüche. Sie sind längst Gefangene eines Systems, von dem auch sie früher oder später noch verdaut werden. All das kann depressiv machen und ein Stück weit sollte es das auch, aber Andreas Pichler zeigt darüber hinaus einen Ausweg aus der Misere: eine ökologische, kleinbäuerliche Landwirtschaft. Mit einer solchen ließe sich laut UNO und Weltbank sogar eine noch viel größere Weltbevölkerung ernähren.  

Der Film steht bis zum 19. Februar 2018 auf arte.tv.

Europas zynisches, milliardenschweres Geschäft mit der Milch

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