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Selbstvergottung des Menschen

Torsten Schubert
Journalist, Autor
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Torsten SchubertSonntag, 04.11.2018

Es ist eine Überlegung wert: Schafft die Menschheit sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) einen neuen Gott? Die Heilsversprechen sind schon da - bis hin zum ewigen nichtkörperlichen Leben durch Hochladen des menschlichen Geistes in die Cloud. Der Unternehmer und ehemalige Google-Entwickler Anthony Levandowski hat die Entwicklungen im Bereich der KI bereits 2015 zum Anlass genommen, eine neue Kirche zu gründen. „Way of the Future“ will „eine auf KI basierende Gottheit aus Hardware und Software realisieren, akzeptieren und anbeten“.

Jörg Hermann, Direktor der Evangelischen Akademie der Nordkirche in Hamburg, fasst den derzeitigen Stand der Diskussion anschaulich zusammen. Sein Text zeigt eine gleichermaßen faszinierende, wie erschreckende Entwicklung. Faszinierend, weil wir erleben, wie Religion entsteht und dadurch vielleicht manches besser verstehen. Zudem ist KI als neuer Gott greifbar, tatsächlich anwesend und nicht unsichtbar. Aber erschreckend, weil die Anbetung unserer eigenen Schöpfung und unseres exorbitanten Wunsches nach ewigem Leben letztlich nichts anderes sein könnte, als der berühmte Tanz ums goldene Kalb.

Eines steht fest: KI, die diesen Namen irgendwann in der Zukunft wirklich verdient, wird die Weltsicht sowohl von Gläubigen aller bisherigen Religionen, als auch von Atheisten verändern. Jetzt ist der Zeitpunkt, darüber nachzudenken und sich als Gesellschaft aktiv damit auseinander zu setzen. 

Selbstvergottung des Menschen

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