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Zukunft und Arbeit

Gabriele Feile
Ich selbst. Botschafterin.

Ich glaube, dass alles, was als "normal" gilt, die Welt kein bisschen besser macht. Und fliege gerne voraus. Miss mich daran!

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Gabriele Feile
Community piq
Dienstag, 31.03.2020

"Werden wir danach so tun, als sei alles nur ein Traum gewesen?"

Der Anthropologe und Kapitalismuskritiker David Graeber sagt im Interview, dass er hofft, dass unser Arbeitsleben und unser Wirtschaftssystem nie wieder sein werden wie vor der Corona-Krise.

Zum Thema systemrelevante Jobs sagte er:

Grundsätzlich gilt die Regel: Je nützlicher ein Job, desto schlechter ist er bezahlt. Eine Ausnahme sind natürlich Ärzte. Aber selbst da könnte man argumentieren: Was die Gesundheit angeht, trägt das Reinigungspersonal in Krankenhäusern genauso viel bei wie die Mediziner, ein Großteil der Fortschritte in den letzten 150 Jahren kommt durch eine bessere Hygiene.

Durch die aktuelle Krise wird jetzt noch deutlicher: Mein Lohn hängt überhaupt nicht davon ab, wie sehr mein Beruf tatsächlich gebraucht wird.

"Manche melden sich jetzt bei mir und sagen: Ich habe immer vermutet, dass ich meinen Job auch in zwei Stunden in der Woche erledigen könnte, aber jetzt weiß ich tatsächlich, dass es so ist."

Zum Thema Klimawandel sagt er:

Die Frage ist doch: Wie können wir die CO2-Emissionen massiv reduzieren, ohne dass wir damit wieder Belastungen für die Schwächsten schaffen? Wenn in Umfragen ein Drittel aller Menschen angibt, dass ihre Jobs nutzlos sind, dann ist das sehr viel Energie, die wir an dieser Stelle verbrauchen, obwohl wir das gar nicht müssten – allein schon für die klimatisierten Bürogebäude. Man könnte also Emissionen reduzieren und sogar das Leben der Menschen angenehmer machen, wenn man sie nicht mehr dazu zwingt, Jobs zu machen, die sogar sie selbst nutzlos finden.

Ich bitte um Entschuldigung, dass kein Vorschautext im piq erscheint. Das ist dem Setting bei Zeit Online geschuldet. Der Artikel ist aber kostenfrei zu lesen.

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