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Zukunft und Arbeit

Lars Gaede
piqer: Lars Gaede
Dienstag, 08.03.2016

Was sollte man tun gegen die Gefahren der Gig economy? Wie kann Deutschland dabei Vorreiter sein?

Ich hatte kürzlich das Vergnügen Steven Hill zu interviewen. Der Autor ist derzeitig Fellow an der American Academy und ein leidenschaftlicher Gegner der, zumindest in den USA wachsenden, so genannten Gig Economy, in der Menschen viele verschiedene Arbeitgeber haben und Jobs in der Regel nur für kurze Zeit ausüben. Siehe Uber oder Plattformen wie Taskrabbit. Seines Erachtens führt das zur Erosion des Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnisses, zu mangelnder sozialer Absicherung und damit zu prekären Lebensumständen für die Arbeiter. Warum ausgerechnet Deutschland Rahmenbedingungen schaffen könnte, in denen die Gig economy weniger schädlich sein und ihr tatsächlich ja tolles Versprechen halten könnte – Du kannst  arbeiten, so viel und wann immer du willst – beschreibt er in diesem Text. Er ist kürzlich auf deutsch im Handelsblatt erschienen. Wer Lust hat, Steven Hill persönlich zu erleben und mit ihm zu diskutieren UND im Juni zufällig in New York sein sollte: er wird dort auch auf der Konferenz zur Zukunft der Arbeit sprechen, die wir gerade organisieren und die am 23. Juni stattfinden wird – www.workawesome.org.     

Was sollte man tun gegen die Gefahren der Gig economy? Wie kann Deutschland dabei Vorreiter sein?
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