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Zukunft und Arbeit

Karsten Lemm
Reporter
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piqer: Karsten Lemm
Mittwoch, 23.11.2016

Warum Arbeit in Zukunft menschlicher werden muss

Kein Thema treibt Menschen aktuell so sehr um wie die Angst vor Arbeitslosigkeit, direkt gefolgt von Sorgen über Armut und soziale Ungerechtigkeit. Wenn der Digitalwandel, wie allgemein erwartet, mehr und mehr Routinejobs auf Maschinen überträgt, bleibt die Frage: Was machen all die Menschen, die das bisherige System plötzlich nicht mehr braucht?

Leonardo Quattrucci, ein Politikstratege bei der EU-Kommission, argumentiert: Entscheidend wird sein, künftig stärker das Menschliche zu betonen, damit weite Teile der Bevölkerung nicht marginalisiert werden – schließlich bedeutet Arbeit nicht nur, eine Einkommensquelle zu haben, sondern in der eigenen Existenz auch Sinn zu finden.

Zum Glück ergibt sich dieser Wandel hin zum Menschlichen zum Teil schon von allein: Maschinen mögen hervorragend darin sein, ihre analytischen Fähigkeiten auszuspielen, aber Eigenschaften wie Mitgefühl, Kreativität und soziale Intelligenz können sie allenfalls simulieren.

Damit diese menschlichen Fähigkeiten besser zum Tragen kommen, sollten drei C-Wörter im Zentrum der Wirtschaft von morgen stehen, fordert Quattrucci: circular, collaborative und connective. Das bedeutet zum Beispiel, eine nachhaltige Architektur zu fördern und Städte in Smart Citys zu verwandeln – was Arbeitsplätze schaffen und zugleich die Lebensqualität erhöhen würde. Und es bedeutet, die Vorteile der Sharing Economy so zu nutzen, dass nicht nur eine Handvoll globaler Plattformen wie Airbnb und Uber davon profitieren. 

Die zunehmende Vernetzung gibt uns vielfältige Möglichkeiten dazu und erlaubt reichlich neue Geschäftsmodelle. Drohnen etwa müssen nicht nur Amazon dazu dienen, künftig die Milch frei Haus zu liefern, sondern können helfen, Menschen in abgeschiedenen Regionen mit Arzneien zu versorgen.

All das wird neue Jobs schaffen, die anderswo verloren gehen, und Menschen Hoffnung geben, auch im neuen Zeitalter der Maschinen weiter ihren Platz zu haben.

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