Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Zukunft und Arbeit

Ole Wintermann
Zum piqer-Profil
piqer: Ole Wintermann
Montag, 22.10.2018

Neues LinkedIn-Werkzeug soll (mehr) Diversität bei der Bewerberauswahl garantieren

Kann Künstliche Intelligenz (KI) so programmiert werden, dass sie Diversität garantiert oder wird einfach nur eine Verzerrung durch eine neue Verzerrung ausgetauscht? LinkedIn hat sich dies mit dem Einsatz einer veränderten KI im Zuge des Recruiting-Prozesses, der über die Plattform angestoßen wird, zum Ziel gesetzt. LinkedIn wird demnächst den Bewerbungs- und Onboarding-Prozess mit einem Reporting begleiten, in dem dieser mit Blick auf genderspezifische Muster analysiert wird. Zudem werden die Suchresultate, die Headhuntern angezeigt werden, verändert.

Worauf sich die verbesserte Repräsentativität bezieht, wird jedoch nicht ganz ersichtlich. Im Text wird nur ein Beispiel genannt, in dem bei Suchresultaten bezüglich Fachkräften in einer Stadt die Geschlechterquote der Stadt gespiegelt werden soll. Kann oder sollte dies für eine Firma in dieser Stadt, unabhängig von der jeweiligen Branche, die entscheidende Bezugsgröße darstellen? Ist nicht vielmehr die Geschlechterquote unter den Arbeitssuchenden in dieser Branche viel aussagekräftiger?

LinkedIn adressiert mit diesen neuen Werkzeugen, die vorerst nur in den USA ausgerollt werden sollen, ein elementar wichtiges Thema. Es geht um den Ausschluss menschlicher Verzerrung bei der Personalauswahl:

Ob es jedoch ausreicht oder überhaupt den richtigen Ansatz darstellt, grobe Vergleiche anhand nur einer Variablen durchzuführen, sei dahingestellt. Die Bezugsgrößen sind nicht transparent, die Werturteile in der KI, die vorherige Werturteile in der KI aufheben sollen, stellen eine erneute Verzerrung dar. Diversität beinhaltet schließlich weit mehr als Gender. Kommen wir mit dem LinkedIn-Ansatz daher weiter? Oder anders gefragt: Ist der Ansatz nicht zu kurz gesprungen? Geht es nicht um die transparente und demokratisch legitimierte Abbildung von Werturteilen zur Erreichung einer weitergehenden Diversität, die wir nicht einzelnen Firmen überlassen dürfen?

Neues LinkedIn-Werkzeug soll (mehr) Diversität bei der Bewerberauswahl garantieren
8,3
4 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Zukunft und Arbeit als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer KuratorInnen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.