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Zukunft und Arbeit

Ole Wintermann
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piqer: Ole Wintermann
Mittwoch, 25.11.2020

Liegt im Drive-thru die Zukunft der Fast-Food-Gastronomie?

Wie die Digitalisierung im Zusammenspiel mit den Folgen der Corona-Krise ein Geschäftsmodell stark weiterentwickeln kann, sieht man derzeit am Beispiel der Überlegungen des Unternehmens McDonald's, sein Drive-thru-Konzept deutlich zu modifizieren. So verkündete der CEO des Unternehmens vor einiger Zeit, dass McDonalds' langfristige Wachstumsstrategie auf Machine Learning und mobiler Software basieren wird.

Während der Corona-Zeit hat der Umsatz an den Drive-thru-Punkten in den wichtigsten Märkten weltweit 70 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens ausgemacht. In den letzten 2 Jahren hat McDonald's den Bestellvorgang durchschnittlich um 30 Sekunden reduzieren können. Künstliche Intelligenz soll diese Effizienzsteigerung weiter vorantreiben. 

Ein erster Einstieg war die Nutzung eines Sprachassistenten statt eines Menschen zur Aufnahme der Bestellungen. Eine weitere Überlegung ist die Einrichtung von parkplatzbasierten Liefersystemen, um nicht nur immer ein Auto zur Zeit bedienen zu können. Auch gibt es Überlegungen zu McDonald's-Örtlichkeiten gänzlich ohne Möglichkeit, sich in die Räume zu setzen. Stattdessen wird komplett auf Drive-thru gesetzt. Darüber hinaus möchte man speziell mit Einsatz von Geo-Fencing und Kundenprogrammen automatisierte Bestellungen ermöglichen, ohne dass der Bestellende sich überhaupt an den Counter wenden muss. Im nächsten Schritt soll eine optimierte KI die Bestellungen "vorhersehen".

KI-induzierte Arbeitsplatzverluste werden tendenziell, so die Prognosen, nicht zu einem Rückgang der Beschäftigung führen, sondern eher den vorhandenen Beschäftigtenmangel adressieren.

Was fehlt? Aus eigener Erfahrung im ersten Shutdown muss ich sagen: Wo bleiben die Radfahrenden in den Drive-thru-Überlegungen? 

Liegt im Drive-thru die Zukunft der Fast-Food-Gastronomie?

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Kommentare 1
  1. Maximilian Rosch
    Maximilian Rosch · vor 2 Monaten

    Sollte ja eigentlich kein Problem sein einen Schalter für Fußgänger und Radler einzuplanen würde ich meinen. Oder?

    Diesen Aspekt finde ich ebenfalls spannend: "While McDonald’s will continue to rely on third parties like Uber Eats for delivery, it plans to offer the ability to place those orders within its own app rather than outsource the entire process." Hierzulande läuft die Lieferung ja über Lieferando, ich finde die Lieferung innerhalb urbaner Gebiete auch schlüssiger als Drive Thrus. Zumindest in der Quarantänesituation. Ansonsten bspw. auf dem Heimweg vom Büro mit dem Rad etwas mitzunehmen, was man in der App bestellt hat, die checkt, wann man dort sein wird sodass das Essen ohne Wartezeit mitgenommen werden kann, klingt spannend.

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