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Zukunft und Arbeit

Gabriela Westebbe
Diplom-Kauffrau, Wirtschaftspsychologin, eDidaktikerin
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piqer: Gabriela Westebbe
Dienstag, 05.07.2016

Digitale Lehre gewinnt: Die Studierenden von Minerva

Gemeinsam das Wissen der Welt entdecken. Gemeinsam wohnen, leben und studieren und das an den inspirierensten Orten der Welt. Jedes Semester in einer anderen tollen Stadt mit den alten und immer neuen Freunden. Eintauchen in den Spirit anderer Kulturen und vor allem in ein globales Lebensgefühl. Teil einer eigenen etwas weiteren Welt werden.

Das Startup Minerva möchte eine der besten Universitäten der USA werden und dies mit einem besonderen Grundgedanken im Konzept — dem der „Residential Experience“. Die Studierenden müssen zusammen leben und lernen, ihre Erfahrungen teilen und sich gemeinsam weiterentwickeln.

Dafür stellt Minerva Studierendenwohnheime an ausgesuchten Plätzen der Welt zur Verfügung, zu denen die Studierenden in kleinen maßgeschneiderten Lerngruppen von Semester zu Semester weiter ziehen, mit dem Studienziel in die jeweils neuen Plätze tief einzutauchen. Dabei entstehen langwährende Freundschaften und eine kollektive Identität.

Die Lehre zieht locker mit, denn sie erfolgt ausschließlich digital. Die zweite grundlegende Säule des Minerva-Konzepts ist das „Aktive Learning Forum“. Im Mittelpunkt stehen Webinare und Online Seminare, die mit einer Mischung aus aktivierender Methodik und Kontrollmechanismus dafür sorgen, dass die Aufmerksamkeit bei den Studierenden kontinuierlich hoch bleibt „a hundred percent of the time“.

Digitale Lehre gewinnt: Die Studierenden von Minerva
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Kommentare 1
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor etwa einem Jahr

    Sehr interessantes Projekt. Etwas ähnliches gibt es in Europa auch. Die Lehre ist traditionell, die Rahmenbedingungen, nahe an dem obigen Konzept. Diese Studiengänge heiße Erasmus Mundus und adressieren, anders als das Erasmus-Programm, primär außereuropäische Studenten. Ich habe in einem dieser Studiengänge studiert und bin gemeinsam mit 50 (angehenden) Journalisten aus rund 30 Nationen (u.a. Kenia, Kirgistan, Kuba) jedes Semester in ein anderes Land gezogen. Eines davon war England. Es wird Ersatz gesucht.