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Zeit und Geschichte

Moritz Hoffmann
Freier Historiker. Zeitgeschichte, Digitale Public History. Verantwortlich für @digitalpast und @9Nov38.
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piqer: Moritz Hoffmann
Dienstag, 18.04.2017

Wie ging man im Mittelalter mit der Angst vor Zombies um?

Als Zeithistoriker gräbt man eher selten im Matsch, die Neuzeitarchäologie als wissenschaftliches Kleinfeld mal ausgenommen. Für gewöhnlich hat man es mit Quellen zu tun, die man selbst kennt und mit gesundem Menschenverstand interpretieren kann. Den KollegInnen, die sich mit Mittelalter und Antike beschäftigen, geht das mitunter anders. Gerade in England tut sich dort derzeit allerhand, werden Königsgräber unter Supermärkten gefunden und Indizien für Zombieangst gefunden.

Die Mutmaßung legt jedenfalls nahe, dass es darum ging, als in Yorkshire vor ungefähr 800 Jahren Leichname verbrannt und ihre Knochen gespalten wurden, schließlich wurde genau solches Vorgehen in der Zeit empfohlen, um die Rückkehr der Toten zu erschweren. Wie genau die HistorikerInnen vorgingen, die die Skelette nun untersuchen, und was Strontium-Isotopen in den Zähnen damit zu tun haben, erklärt der Guardian hier so faszinierend, wie man es vom Guardian gewohnt ist.

Wie ging man im Mittelalter mit der Angst vor Zombies um?
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