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Zeit und Geschichte

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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piqer: Dirk Liesemer
Samstag, 09.03.2019

Vom fügsamen Mitarbeiter zum starken Präsidenten: Wladimir Putins Aufstieg

Eine Langstrecke aus GEO Epoche über den russischen Präsidenten, der schon als Jugendlicher lernte: "Schwache werden geschlagen." Die Stationen seines Aufstiegs zum mächtigsten Mann seines Landes dürften so ziemlich jedem bekannt sein: aufgewachsen in Leningrad, Spion in der DDR, Mitarbeiter des Oberbürgermeisters seiner Heimatstadt, dann Wechsel in den Kreml, Chef des Geheimdienstes, später Ministerpräsident unter Jelzin und schließlich dessen Nachfolger. Was im Rückblick stringent anmuten mag, war jedoch abhängig von etlichen Zufällen. Vom Text sollte man keine neuen biographischen Details erwarten. Vielmehr lohnt sich die Lektüre, weil ein klares Bild eines Mannes entsteht, den die damaligen mächtigen Strippenzieher völlig falsch eingeschätzt hatten: Sie sahen Putin als einen braven Handlanger, der ihre Pfründe nicht in Frage stellen würde. Aber nicht nur ihre Macht hegte der neue Mann im Kreml bald erfolgreich ein, sondern auch die Rechte der Regionen, ziviler Organisationen und der Presse - bei gleichzeitig effektiver Staatsorganisation. Der Rückblick geht bis zur Geiselnahme im Dubrowka-Theater im Jahr 2002 und Putins unmissverständlicher Reaktion. Seither sitzt er fest im Sattel und hat auch keine neuen Seiten seiner Persönlichkeit mehr offenbart.

Vom fügsamen Mitarbeiter zum starken Präsidenten: Wladimir Putins Aufstieg
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