Kanäle
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge - um den Dienst bereitzustellen, Seitenzugriffe zu analysieren und auch um Werbung zu personalisieren. Informationen über die Nutzung von piqd werden dabei auch an Dritte weitergegeben.

handverlesenswert

Kuratoren aus Journalismus, Wissenschaft und Politik empfehlen und kommentieren die besten Inhalte im Netz.

Du befindest dich im Kanal:

Zeit und Geschichte

Achim Engelberg
Dr. phil.
Zum piqer-Profil
piqer: Achim Engelberg

Gibt es eine Alternative zum chaotischen Zusammenbruch des Kapitalismus?

Eine Antwort auf diese Frage kann die Wirtschaftskorrespondentin der taz nicht geben, aber in kompakter Form gibt sie einen brauchbaren Überblick über die Geschichte des Kapitalismus und was ihn von Marktwirtschaften unterscheidet. Letztere gab es schon vor den Gesellschaften mit kapitalistischer Produktionsweise und könnte es demnach auch nach dem Ende des Kapitalismus geben. Ein Grundlagentext zum Weiterdenken!

Gibt es eine Alternative zum chaotischen Zusammenbruch des Kapitalismus?

Dir gefällt das? Keinen piq mehr verpassen!

Kostenlos registrieren

8
3 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Werde Premium Mitglied! Für 3€ /Monat.

Jetzt upgraden

Kommentare 3
  1. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor 10 Monaten

    Guter Text, vielen Dank. Vielleicht unterschätzt er aber ein wenig, wie flexibel der Kapitalismus ist. Er kann sich an die erstaunlichsten Umstände anpassen, deswegen ist er bis heute nicht zusammengebrochen, obwohl ihm das so schon so häufig vorher gesagt worden ist. So wird es, hoffentlich, auch diesmal sein. Er wird von extensivem Wachstum auf intensives umsteigen müssen.

    1. Achim Engelberg
      Achim Engelberg · vor 10 Monaten

      Das kann sein, wir sind nun mal im "Dunkel des gelebten Augenblicks" (Bloch). Drei Anmerkungen:
      1.) Als im Juli 1989 der 200. Jahrestag der Französischen Revolution gefeiert wurde, war sich eine Mehrheit einig, dass es in Europa in absehbarer Zeit keine Massen auf den Strassen mehr geben würde. Etliche Konferenzbände konnten dann nicht mehr erscheinen - sie wären im Frühjahr 1990 lächerlich geworden.
      2.) Andererseits sind große Gesellschaftsformationen langlebiger als man denkt. Zugespitzt: Rom ging 500 Jahre unter.
      3.) Aufschlussreich ist der Hinweis im Artikel, dass der Begriff "Kapitalismus" kein ursprünglich marxistischer ist. So heißt es im ersten Satz (!) des "Kapitals" von Karl Marx: "Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht". Man könnte auch von Kapitalismen sprechen, was sprachlich unschön ist, aber klar macht das es immer zeitlich wie räumlich verschiedene Formen gibt und damit unterschiedliche Reaktionen.
      Häufig wird heute an die Zeit der 1920/30er Jahre erinnert: In Deutschland hieß die Krisenantwort Hitler, in den USA New Deal.

  2. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor 10 Monaten

    Sehr spannend, dass in den letzten Tagen hier unabgesprochen ein Schwerpunkt zum Thema "Koma-Kapitalismus" entstanden ist.

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Zeit und Geschichte als Newsletter.