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Zeit und Geschichte

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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piqer: Dirk Liesemer
Donnerstag, 29.09.2016

Die Geschichte der israelischen Siedlungsbewegung

Am 19. Mai 1967 hielt der Rabbiner Zvi Yehuda Kook in Jerusalem vor seinen Anhängern eine eindringliche Rede. Er schimpfte auf die israelische Politik, die Jahre zuvor einem Teilungsplan zugestimmt und damit heilige jüdische Stätten im Westjordanland aufgegeben hatte. Seine Zuhörer empfanden seine Worte als prophetisch. Schon drei Wochen später erfüllte sich aus ihrer Sicht diese Prophezeiung: In gerade einmal sechs Tagen eroberte Israel die ägyptische Sinai-Halbinsel, die Golanhöhen, den Gazastreifen, das Westjordanland und den Ostteil von Jerusalem. Bald zogen die ersten Siedler ins historische Kernland von Samaria und Judäa. Heute zählen sie 400.000 und gelten als mitentscheidend für eine friedliche Zukunft der gesamten Region. Das Multimedia-Special erzählt die Geschichte dieser Siedlerbewegung von 1947 bis heute.

Die Geschichte der israelischen Siedlungsbewegung
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