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Wissenschaft und Forschung

Warum uns Corona noch länger beschäftigen wird

Sven Prange
Journalist

Journalist. Interessiere mich für: Medienmodelle, die funktionieren; politische Prozesse, die beteiligen; digitale Transformation, die hilft; Ökonomie, die funktioniert, alles, was mit nachhaltiger Land- und Lebensmittelwirtschaft zu tun hat.

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Sven PrangeSonntag, 10.07.2022

Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat gerade öffentlich festgestellt, er fühle sich von der Wissenschaft in Sachen Corona mittlerweile alleine gelassen. Als er vor Monaten vor einer Sommerwelle gewarnt habe, sei ihm niemand mehr öffentlich beigesprungen. Nun steckt das Land Mitten in dieser Sommerwelle. Über das Motiv des in der Pandemie Alleingelassenseins werden sich die Protagonist:innen dieses Films mit Blick auf Lauterbach vermutlich, nun ja, etwas ver... vorkommen: Menschen, die an dem so genannten Long Covid leiden.

Der Entertainment-Mediziner Eckart von Hirschhausen hat sich ihrer angenommen. Und das ist kein Dienst an einer vernachlässigbaren Minderheit. Statistisch auffälliger als bei vielen andere Krankheiten leiden ehemalige Corona-Patienten auf unbestimmte Zeit an den Folgen. Und es fehlt weiter an Therapien.

Was kein Wunder ist, wie von Hirschhausen zeigt: Noch immer fehlt eine Task-Force und koordinierte Grundlagen-, Therapie- und Versorgungsforschung. Einige Ärzte und Professoren behaupten sogar, die Krankheit sei in erster Line eingebildet.

Von Hirschhausen berichtet dabei aus der Perspektive des Betroffenen: Nach der Corona-Infektion Mitte März wurden bei einer Blutuntersuchung kleine Gerinnsel bei ihm festgestellt, die vermutlich mitverantwortlich für Long-Covid sind. Er testet eine experimentelle Behandlung, die Blutwäsche, an sich selbst. 

Warum uns Corona noch länger beschäftigen wird

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Kommentare 1
  1. Lutz Müller
    Lutz Müller · vor einem Monat · bearbeitet vor einem Monat

    Eine sehenswerte und bewegende Sendung, danke.
    Ich habe erst jetzt von ihr gehört, und zwar von der aktualisierten Version, die die ARD am 17.10. ausgestrahlte.
    Der oben verlinkte Beitrag von Ende Juni ist nicht mehr verfügbar, hier geht es zur aktuellen Ausstrahlung: www.daserste.de/inform....
    Was nun genau aktualisiert wurde, außer der auf dieser Seite erwähnten Besserung bei der 13jährigen Olivia, ist nicht klar. Was die Gesundheitspolitik betrifft, läuft wohl alles darauf hinaus, dass sich seit der Erstausstrahlung wenig getan hat und es jetzt Wichtigeres gibt.
    Aus meinem Bekanntenkreis habe ich mittlerweile einige Fälle erfahren, bei denen es den Patienten sehr lange so schlecht ging, wie sie es nie erlebt hatten.
    Am berührendsten in der Sendung war für mich die Schilderung eines 33jährigen Erkrankten, in dessen Freundeskreis fünf Menschen Suizid verübten.
    Die Dimension wird allein an den Zahlen deutlich, dass jeder 10. Infizierte an Long Covid leidet und es schätzungsweise 100 Millionen Patienten weltweit gibt.

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