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Volk und Wirtschaft

Isabell Hoffmann
EU policy nerd mit besonderem Interesse an Demokratie- und Legitimationsfragen
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piqer: Isabell Hoffmann

Ohnmächtiges mächtiges Deutschland?

Brendan Simms, Historiker und Professor in Cambridge, beschreibt die europäische Geschichte als das kollektive Bemühen europäischer Länder, den Koloss in ihrer Mitte zu managen. Der Zustand dieses Kolosses – Deutschland – ging alle an. War er stark, wurde er schnell zur Bedrohung. War er schwach, wankten die Nachbarn ebenfalls. "Germany was too important to be left solely to the Germans. (...) The result was a German political culture preoccupied with precedence, legality, rules and procedures to the point of paralysis. The Holy Roman Empire is really constructed around the diffusion of power rather than its concentration, which is very different from other European states." Wer verstehen will, warum und was das alles mit der Europäischen Union zu tun hat, der höre sich seinen Vortrag "Das Paradox deutscher Macht und Machtlosigkeit in Europa" an, in dem er uns bis weit ins 16. Jh. führt und trotzdem die Kurve zur Eurokrise kriegt.  

Ohnmächtiges mächtiges Deutschland?

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Kommentare 1
  1. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor etwa einem Jahr

    Klasse Vortrag! Aber der Schluss, dass Europa nun den großen Wurf benötigt, um zu einem neuen Gleichgewicht zu kommen, ist zwar richtig, in der Praxis aber illusorisch. Wir haben keinen Alexander Hamilton, der die Vision und die politische Stärke und den finanziellen Sachverstand hat, um Europa in einem großen Wurf zu einen.
    Ich sehe einfach nicht die Bedingungen, die nötig wären, um das Einheitswerk zu vervollständigen. Das bedeutet dann aber wohl eine graduelle Erosion der politischen Institutionen (durch Grexit, Brexit, etc), muss aber nicht die Auflösung der Wirtschaftsunion bedeuten.

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