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Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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Dirk Liesemer
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Donnerstag, 02.05.2019

Missionare des Kapitalismus: Ein Insider berichtet über die Schattenseiten von McKinsey

Eigentlich wollte ich hier einen Text piqen, der davon handelt, wie der bettelarme Freistaat Puerto Rico von Beraterfirmen auseinander genommen wird (The McKinsey Way to Save an Island). Aber dann bin ich auf einen Link zu diesem ausführlichen Essay in Current Affairs gestoßen: Ein McKinsey-Insider, der selbstredend anonym bleiben will, schreibt über seine Erfahrungen:

Instead of being a force for good, I found myself party to the most damaging forces affecting the world: the resurgence of authoritarianism and the continued creep of markets into all parts of life.

Sehr kurz zusammengefasst: Viele Mitarbeiter sehen sich zwar als linksliberal und haben etwa für Hillary Clinton gespendet, aber man macht trotzdem Geschäfte mit allen möglichen lukrativen Auftraggebern, darunter Saudi Arabien. Schuld daran sei eine sehr anarchische Struktur, die den führenden Beratern des Unternehmens große Freiheiten gewähre. Die Regel, dass man keine Politik betreibe, werde hochgehalten, aber letztlich höchst unterschiedlich ausgedehnt.

Wer wissen will, was bei dem Unternehmen falsch läuft und warum, erhält in diesem Text einige Antworten.

Missionare des Kapitalismus: Ein Insider berichtet über die Schattenseiten von McKinsey
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Kommentare 1
  1. Maximilian Rosch
    Maximilian Rosch · Erstellt vor 4 Monaten ·

    „What this means in practice is that the firm doesn’t work with North Korea, but that’s about it.“ Autsch.

    Abstrus, dass die eigentlichen „doing-gooders“ dann doch trotz ihrer Überzeugungen in erster Linie fürs Kapital arbeiten. Dazu gezwungen werden sie schließlich nicht.

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