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Zeit und Geschichte

Die Unsichtbaren – Sie überlebten die Shoa in Berlin

Lutz Müller
Diplomökonom

Geboren 1956. Längste Schulzeit in Döbeln/Sachsen. Statistikstudium in Odessa. Tätigkeiten für verschiedene statistische Institutionen im In- und Ausland, Schwerpunkt Wirtschaftsstatistik und Beratung im Transformationsprozess. Un-Ruhestand in Berlin.
Kontakt: odessa.ua@sonnenkinder.org

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Lutz MüllerSonntag, 19.11.2023

7000 jüdische Berlinerinnen und Berliner widersetzten sich den Deportationen, die 1941 begannen, und tauchten unter. Das Doku-Drama von Claus Räfle und Alejandra López „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ führt uns in die Reichshauptstadt des Jahres 1943, die die Nazi-Propaganda für „judenrein“ erklärt hatte.

Vier Schicksale stehen stellvertretend für diese Menschen, von denen 1500 die Shoa überleben konnten – durch ihren Lebensmut, unter extremer Vorsicht und in ständiger Anspannung, oft mit purem Glück. Vom gesellschaftlichen Leben weitgehend abgeschottet, entgingen sie dem Unvorstellbaren: Dass Menschen vergast wurden, erfuhren einige durch zufällig zusammentreffende Ereignisse oder auch erst nach Kriegsende.

Der Film kam 2017 in die Kinos. Ich sah ihn vor Längerem, nach einer TV-Wiederausstrahlung ist er bis 21.12.2023, 23:15 Uhr in der ARD-Mediathek wie unten verlinkt verfügbar.

Die Protagonisten und ihre Retter werden überzeugend in Szene gesetzt, begleitet von Erzählungen der Überlebenden. Zur Einstimmung eine Kurzbeschreibung mit Fotos und Trailer sowie eine ausführlichere Präsentation in englischer Sprache.

Viel hinzuzufügen gibt es nicht, vielleicht nur dies:

Cioma Schönhaus ist der Held des Spielfilms „Der Passfälscher“, der auf der Berlinale 2022 Premiere feierte (Drehbuch und Regie: Maggie Peren).

Nachdem Eugen Herman-Friede sein Berliner Versteck aufgeben musste, schloss er sich der Luckenwalder Widerstandsgruppe Gemeinschaft für Frieden und Aufbau an, die bis heute vergleichsweise unbekannt geblieben ist. Seinen Retter und Mitbegründer der Widerstandsgruppe, Hans Winkler, verkörpert der unvergessene Andreas Schmidt in seiner letzten Rolle.

Das von Dirk Liesemer vorgestellte Feature über das Pogrom im Berliner Scheunenviertel 1923 zeigt uns den Anfang des Pfades, der nach zwanzig Jahren in die fast vollständige Auslöschung einer ganzen Menschengruppe führen sollte. 

Die Unsichtbaren – Sie überlebten die Shoa in Berlin

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