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Handwerk trifft Hipster: Warum Büroarbeiter vom Bäckerleben träumen

Karsten Lemm
Reporter
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Karsten LemmSamstag, 10.02.2018

Eiswürfel sind nicht gleich Eiswürfel. Wer einen Cocktail wirklich zu schätzen weiß, kauft artisanal ice cubes – Eiswürfel, die fachkundig und von Meisterhand gelenkt aus großen Blöcken gefrorenen Wassers herausgeschnitten werden.

Verrückt, könnte man meinen, wenn das Beispiel nicht ein allgemeines gesellschaftliches Phänomen illustrieren würde: Viele Menschen, die reichlich Geld besitzen, sehnen sich danach, ihr Leben mit Dingen anzureichern, die vermeintlich mehr Au­then­ti­zi­tät besitzen als Dutzendware aus der Fabrik.

Das führt im Gegenzug zu einer Renaissance des Handwerks – und zu einer wachsenden Zahl an Aus- und Umsteigern: Anwälte, Programmierer, Steuerberater und viele andere, die genug vom Leben vor dem Bildschirm haben, verdienen ihr Geld lieber damit, Bier zu brauen, Brot zu backen oder Schuhwerk herzustellen; ganz wie zu Urgroßvaters Zeiten.

Nach einem kurzen, beschreibenden Einstieg analysiert dieser Artikel aus dem Kulturmagazin des britischen Economist sehr anschaulich, warum wir gerade jetzt diese Renaissance des Handwerks beobachten: Da ist die Austauschbarkeit des Fabrikprodukts; die Entfremdung von der flüchtigen eigenen Arbeit, die vorwiegend aus Einsen und Nullen zu bestehen scheint; der Wunsch, etwas Einzigartiges zu erleben oder zu besitzen – und bei vielen die Bereitschaft, dafür dann auch ein kleines Vermögen auszugeben.

All jenen, die im Handwerk mehr Erfüllung finden als in ihren früheren Bürojobs, kann die Spendierfreude der anderen nur recht sein: Sie bekommen die Möglichkeit, mit Arbeit, die einst von Maschinen verdrängt und entwertet wurde, wieder ein ordentliches Auskommen zu verdienen.

Handwerk trifft Hipster: Warum Büroarbeiter vom Bäckerleben träumen

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