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Klima und Wandel

Was steckt hinter den Klimazielen großer Konzerne? Es ist komplex.

Carla Reemtsma
Klimaaktivistin bei Fridays For Future
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Carla ReemtsmaDienstag, 27.07.2021

Klimaziele zu verkünden ist en vogue – Deutschland hat ein neues Klimaziel, die EU hat ein neues Klimaziel, inklusive großem Transformationsprogramm, der US-Präsident Joe Biden hat ein gigantisches Infrastrukturprogramm mit klimapolitischem Schwerpunkt aufgelegt. Diese Entwicklung geht auch an Großunternehmen nicht vorbei: Tech-Giganten wie Google und Microsoft, aber auch Auto-, Bekleidungs- und Möbelhersteller verkünden das Ende des Verbrennermotors und Nettoneutralitäts-, ja sogar Klimapositivitätsziele.

Doch welche Rolle spielen Unternehmen eigentlich, welche wollen, welche können, welche müssten sie spielen? In der Vergangenheit haben sich Unternehmen nicht mit Ruhm bekleckert: 100 Unternehmen sind alleine für 71% der industriellen CO2-Emissionen verantwortlich und gerade fossile Konzerne haben den Diskurs rund um Eigenverantwortung, "ethischen Konsum" und den CO2-Fußabdruck maßgeblich vorangetrieben, um den Fokus von politischen Maßnahmen auf persönliches Handeln zu verschieben.

Ohne Veränderung im Unternehmensbereich wird die Klimakrise also nicht einzudämmen sein. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob die freiwilligen Selbstverpflichtungen den Weg in Richtung des klimaneutralen Umbaus der Wirtschaft ebnen können – die Pläne wissenschaftlich durchzurechnen erweist sich als sehr schwer. Ohne konkrete Maßnahmen, mit wenigen Zwischenzielen, dem Fokus auf CO2-Ausgleich durch Aufforstung und CO2-Einsparung durch noch nicht existente Technologien ist es kaum möglich, realistische Einschätzungen über die Wirksamkeit der verkündeten Ziele zu treffen.

Im Guardian ordnet Jocelyn Timperley die Bedeutung der Unternehmensziele in die wissenschaftlich notwendigen klimapolitischen Anstrengungen sowie die aktuellen politische Maßnahmen ein.

Was steckt hinter den Klimazielen großer Konzerne? Es ist komplex.

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