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Kopf und Körper

Ein globales Problem: Mikroplastik ist mobiler, als gedacht

Barbara Kaufmann
Autorin und Filmemacherin in Wien

Drehbuchstudium an der Wiener Filmakademie, freie Filmemacherin;
langjährige Radiojournalistin bei Ö1, danach Leitende Redakteurin bei NZZ.at, Bloggerin beim Standard.at und Kolumnistin bei der Tageszeitung Kurier.

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Barbara KaufmannDonnerstag, 16.05.2019

Mikroplastik – mikroskopisch kleine Kunststoffpartikel, die beim Abbau von Kunststoffprodukten entstehen – ist längst zu einem weltweiten Problem geworden. Man findet es in den Mägen von Fischen, in allen Weltmeeren, selbst im Eis der Polargebiete. Es entsteht bei der Abnutzung von Autoreifen ebenso wie man es in Kosmetikprodukten findet, in Scheuermitteln, aber auch als Rückstände in den Sieben von Waschmaschinen und Wäschetrocknern. In großen Städten ist es in der Luft nachweisbar ebenso wie Forscher es auch in Flussbetten und Seen wiederfinden konnten. 

Wie es über die Stadtgrenzen hinaus dorthin gelangen konnte, ist derzeit noch nicht klar. Um Antworten auf diese Frage zu finden, haben Umweltforscher in den französischen Pyrenäen regelmäßig im Zeitraum von fünf Wintermonaten vom Himmel herabfallende Partikel gesammelt, bei Regen, Schnee und Wind. Die Forscher fanden zu ihrer eigenen Überraschung vor allem Mikroplastik, das von Einwegverpackungen stammt, wie sie im Postversand verwendet werden. Die Mengen, die man in diesem abgelegenen Gebiet fand, waren durchaus vergleichbar mit jenen, die bei Niederschlägen in Großstädten gefunden wurden. 

Die Umweltforscher machten sich auf die Suche nach der Quelle und vermuteten sie in über 100km Entfernung. Das legt die Vermutung nahe, dass die kleinen Teilchen den weiten Weg über die Atmosphäre zurückgelegt haben könnten. Dass Mikroplastik also viel mobiler ist, als bisher vermutet wurde. Die Risiken des Materials für den Menschen sind noch nicht ausreichend untersucht. Es existieren jedoch erste Hinweise auf Gefahren. So wird vermutet, dass Mikroplastik als Träger für organische Schadstoffe dienen könnte, die sich über die Atemluft den Weg in den Körper bahnen könnten. Kunststoffteilchen, die klein genug sind, um über die Atmosphäre verbreitet zu werden, sind nicht mehr einzufangen. Die einzige wirkungsvolle Gegenmaßnahme wäre, nicht mehr so viel Plastik zu produzieren.

Ein globales Problem: Mikroplastik ist mobiler, als gedacht

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