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Technologie und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Mittwoch, 07.02.2018

Können Selbstmorde mit Hilfe Künstlicher Intelligenz verhindert werden? Facebook sagt: ja

Eigentlich eine richtig gute Vorstellung: Mit Hilfe des größten Datenberges, den es von und über Menschen gibt, Menschenleben retten. So stellt sich die Öffentlichkeitsarbeit-Abteilung von Facebook vermutlich die Berichterstattung und Wahrnehmung eines neuen KI-Tools vor. Ein Algorithmus, der anhand der Auswertung von Posts herausfinden soll, ob eine Person suizidgefährdet ist. Die Nachteile sind jedoch immens: Wie immer geht es um Datenschutz und die Frage der Transparenz. Wie genau wird der Algorithmus eingesetzt? Wie oft liegt er falsch? Wie wird etwaige Hilfe eingeleitet? Der Artikel in der taz lässt Matthias Spielkamp, piqd-Experte und Leiter von Algorithm Watch, zu Wort kommen, der genau dieses Problem beschreibt: Wir wissen einfach zu wenig über das Tool, um die Funktionsweise bewerten zu können. Wie bei anderen ethischen Debatten, scheint Facebook es vorzuziehen, erst einmal zu machen und dann zu fragen.

Können Selbstmorde mit Hilfe Künstlicher Intelligenz verhindert werden? Facebook sagt: ja
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Kommentare 3
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor 17 Tagen

    Move Fast and Break Brains

    1. Magdalena Taube
      Magdalena Taube · vor 17 Tagen

      Hieß so die Band in der du früher gespielt hast? :)

    2. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor 17 Tagen

      @Magdalena Taube Das wäre schön gewesen. Wir hießen erst THC und dann Sick Sinus. Waren andere Zeiten. Damals. Vor dem Internet.
      Aber ich bezog mich natürlich auf das FB-Credo "Move Fast and Break Things". Weißt du sicher, aber vielleicht liest ja jemand mit, der/die wichtigeres zu tun hat, als sich mit Facebook zu beschäftigen.
      www.theguardian.com/books/201...