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Technologie und Gesellschaft

Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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piqer: Florian Meyer-Hawranek
Mittwoch, 24.08.2016

Das Meme des Jahres

Das Netz ist besessen — mal wieder. Und zwar - mal wieder - von einem Tier: Diesmal ist es ein Affe, den das Internet einfach nicht in Ruhe lassen will. Und das, obwohl er seit Monaten tot ist. Trotzdem wird der Hype um den Gorilla Harambe immer größer.

Und jetzt hat er auch Folgen: Etwa drei Monate nach dem Tod von Harambe hat der Cincinnati Zoo seinen Twitter Account abgeschaltet. Die Verantwortlichen konnten dem Sturm aus ironischer Anteilnahme, bösen Übertreibungen und sarkastischen Botschaften nicht standhalten: „Yesterday, the zoo’s director, Thane Maynard, said that the persistent Harambe chatter online was making it difficult for the zoo to move forward."

Es ist wahnsinnig schwer, die Faszination hinter dem Meme zu erklären, schreibt Anna Bühler. Wenn man es aber mal gecheckt hat, erklärt sich auch, warum Harambe für so viele jetzt schon DAS Meme des Jahres ist:

Was das Harambe Meme so einzigartig macht, ist aber etwas anderes: Es gehört dem Internet. Im Gegensatz zu anderen Hypes seiner Größenordnung wird Harambe nämlich nicht für Werbung oder Merchandise ausgenommen. Besser gesagt: Er kann nicht ausgenommen werden.

Das Meme des Jahres
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