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Technologie und Gesellschaft

Jannis Brühl
Redakteur
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piqer: Jannis Brühl
Mittwoch, 19.09.2018

Big Data, der Bullshit-Generator

Vor zehn Jahren schrieb Wired-Gründer Chris Anderson, dass Big Data die wissenschaftliche Methode und sämtliche Theorie überflüssig machen werde: Algorithmen würden einfach riesige Datenmengen analysieren und daraus die Wahrheit schon irgendwie ableiten. Dieser aktuelle Text aus dem Magazin "Bilanz" beschreibt nun, warum sich dieser Glaube nicht erfüllt hat und "Big Data" erst einmal nicht viel mehr als ein Buzzword bleibt.

Derzeit hat der Glaube an Big Data als Allheilmittel - analog zum Hype um künstliche Intelligenz - in Wirtschaft und dem Rest der Gesellschaft quasi-religiöse Züge angenommen. Der Text rechnet mit dieser Mystik ab: Konzerne geben Unmengen von Geld aus, Daten werden in einem Umfang gesammelt und analysiert, den der menschliche Verstand nicht mehr fassen kann - aber wirklich Geld damit verdienen können nicht einmal Uber und Spotify.

Denn erstens sei die Qualität der Daten oft schlecht (während die Quantität immer weiter ansteigt), zweitens der Erkenntnisgewinn oft gering, denn:

Kausalitätsbezüge herzustellen, ist gefährlich. Nur weil sich Faktor A und Faktor B parallel verändern, heißt das nicht, dass sie zusammenhängen. Statistiker haben über Jahrhunderte gelernt, falsche Korrelationen zu filtern. Algorithmen schaffen das bis heute nicht.

Es gibt nur einen Bereich, in dem Big Data wirklich funktioniert: Auf dem Online-Werbemarkt - den haben sich Google und Facebook schon unter den Nagel gerissen und aufgeteilt.

Big Data, der Bullshit-Generator
9,1
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Kommentare 2
  1. Karsten Lemm
    Karsten Lemm · Erstellt vor etwa einem Jahr ·

    Sehr lesenswert, danke für den piq!

    1. Jannis Brühl
      Jannis Brühl · Erstellt vor etwa einem Jahr ·

      Immer wieder gerne!

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