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Technologie und Gesellschaft

Jörn Klare
Neugier und Misstrauen
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piqer: Jörn Klare
Sonntag, 25.08.2019

Angriff auf die letzte Bastion – Wenn Computer gedachte Wörter erkennen

Unsere Gehirne sind noch der Heilige Gral für Unternehmen im Zeitalter des Überwachungskapitalismus. Wer schafft es zuerst, unsere Gehirnaktivitäten wirtschaftlich nutzbar zu machen?

Für die SZ beschäftigt sich der Münchner Professor für Medienethik Alexander Filipović mit den neuesten Erfolgen bei dem Versuch, über die Messung von Hirnaktivitäten Wörter zu erkennen, die lediglich gedacht werden. Dabei geht Filipović von Cixin Lius Science-Fiction-Roman "Die drei Sonnen" aus und verweist auf die Forschungsbemühungen von Facebook, Elon Musks Firma Neuralink, aber auch der TU München und des MIT in Cambridge.

Arnav Kapur hat dort ein Interface erfunden, das über die Beobachtung von winzigen neuromuskulären Impulsen an den Sprachapparat Wörter entschlüsselt, die wir bloß denkend sprechen. Unsere internen Selbstgespräche können also von diesem System aufgezeichnet und bei Bedarf wieder abgerufen werden.

Auch wenn die entwickelten Techniken noch in den Kinderschuhen stecken, rechnet Filipović mit weiteren Fortschritten, und fordert, dass jetzt entsprechende rechtliche Regulierungen auf den Weg gebracht werden.

Die ethischen Probleme dieser Gehirn-Computer-Schnittstellen sind dramatisch: Sie betreffen unser Wesen als bewusstseinsfähige Individuen, die miteinander sprachlich und symbolisch kommunizieren müssen, um zu kooperieren. Wo Maschinen unsere Gedanken wirklich lesen können, liegen diese offen – und lassen sich etwa für Kaufanreize oder politische Beeinflussung nutzen.

Das Unternehmen Facebook hat diesbezüglich bereits wieder mal beteuert, dass ihm die Privatheit der Nutzer „am Herzen liege“ …

Lesenswert.

Angriff auf die letzte Bastion – Wenn Computer gedachte Wörter erkennen
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Kommentare 1
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · Erstellt vor 25 Tagen · Bearbeitet vor 25 Tagen

    Nun ja - unabhängig von nötigen gesetzlichen Regelungen und Vorsicht ja misstrauen gegenüber den tech- und socialmedia-firmen: die beschriebene Technik ist k e i n Gedankenlesen... sie analysiert MuskelBewegungen. (ja potentiell ausnutzbar aber auch positiv etwa für gelähmte).

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