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Pop und Kultur

Narco-Rap: Wenn sich Drogenbosse besingen lassen

Martin Böttcher
Journalist, Sammler
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Martin BöttcherMittwoch, 20.10.2021

Spannendes Gespräch, das ich gerade für den Deutschlandfunk Kultur mit der Wissenschaftlerin Christiane M. Goßen führen konnte. Sie hat ein Buch über den mexikanischen Narco-Rap geschrieben. Narco-Rap, das ist Musik im Stil von US-amerikanischem Gangsterrap, aber mit etwas anderen Themen. In den Songs werden Drogenbosse und -kartelle gefeiert, mit der Musik sollen verfeindete Kartelle eingeschüchtert werden, Drogenbosse wollen ihren eigenen Ruhm mehren - und es soll auch etwas von diesem Ruhm bleiben, falls der nicht so unwahrscheinliche Fall eintritt, dass man demnächst nicht mehr unter den Lebenden weilt.

Natürlich ist Narco-Rap mehr als fraglich: Die Rapper sind Teil der mexikanischen Drogenkriege, die in den letzten Jahren mehrere hunderttausend Tote gefordert haben. Aber es ist trotzdem interessant, wie die Popkultur auch in diesem Bereich eine Rolle spielt, wie die Rapper von den Drogenbossen für ihre Verhältnisse ziemlich viel Geld für die Songs bekommen, wie sie davon träumen, all das hinter sich zu lassen und vielleicht eine Weltkarriere zu starten. Christiane M. Goßen hat ihr Buch (Narco-Rap: Eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf die Grenzstadtperipherie und das organisierte Verbrechen in Mexiko) ursprünglich als Dissertation angelegt, das merkt man den einzelnen Kapiteln auch noch an. Der Einstieg aber liest sich wie der Beginn eines Thrillers, der im mexikanischen Drogenmilieu spielt. Ganz ungefährlich, auch das erzählt sie im Gespräch, war die Recherche vor Ort nicht.

Narco-Rap: Wenn sich Drogenbosse besingen lassen

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