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Pop und Kultur

Die Musiker Hauschka und Antonio de Luca im Gespräch

Dorothea Tachler
Musikerin

Spielt und singt in Bands und macht Musik für Filme.
Ihre eigenen Bands heissen My Favourite Things und Hunki Dori.
Sammelt und verteilt Lieder und Artikel in München, Berlin und New York.

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Dorothea TachlerMontag, 13.03.2023

Volker Bertelmann, Künstlername Hauschka, und Antonio de Luca sind beides Musiker, die sich nicht leicht in eine Schublade stecken lassen wollen: irgendwo zwischen Elektronik und Klassik, zeitgenössischer Musik, experimenteller und Ambient Musik. Beide verwenden viel Klavier in ihrer Musik; Volker Bertelmann hat sich auf das sogenannte präparierte Klavier spezialisiert (der Klang eines Klaviers wird mit Dingen verändert, Saiten mit Papier oder anderen Gegenständen abgedämpft, etc). Auf jeden Fall gelingt es beiden, einen eigenen Klang zu kreieren, indem sie mit den Elementen spielen. Bertelmann veranstaltete sogar ein eigenes Klangfestival namens Appromaxion Festival, zu welchem er de Luca eingeladen hatte. 

Ich mag es, wenn die Musik von jemandem mit einer Klangfarbe zu tun hat, die es auch in meiner Musik gibt. Also wenn Klavier, klassische Instrumente und elektronische Musik darin vorkommen, ohne dass die Musik etwas mit Neo-Klassik-Sülze zu tun hätte,

so Bertelmann über de Lucas Musik. Dieser hatte 2016 das Album "Musik Wozu" herausgebracht. (Im Artikel enthalten ist u. a. auch ein kleiner Film über ihn und seine Band Colorist) Die beiden philosophieren ein wenig über die Musik, die Hörer und vergangene Künstler und über neue "Konzepte". Auch über Auftrittsorte sprechen die beiden, und dass sie evtl. ein anderes Programm je nach Ort spielen würden, z. B. in einer Kirche im Gegensatz zu einem Festival, wo nebenan vielleicht gerade eine sehr laute Band auftritt, die möglicherweise leise Töne und Nuancen unhörbar machen würde, was Hauschka mal passiert ist. Sympathisch ist, dass beide nicht nur an so besonderen und renommierten Stätten auftreten. 

Volker: Das soll auch nicht aufhören. Ich sage auch nach wie vor Konzerte an Orten wie dem Juze Connewitz zu, wo die Veranstalter selbst für einen kochen. Wenn du nur noch in Hochkulturhallen spielst, bist du komplett abgekoppelt vom wirklichen Leben – da haben die Leute ihr Leben gesettelt. Das ist nicht spannend. 

Doch das sind auch finanzielle Unterschiede, die man bedenken und ausgleichen muss. Darum nehmen beide auch Auftragsarbeiten an, wie z. B. Filmmusik. Teilweise müssen sie das, auch um ihre eigenen Projekte und Aufnahmen finanzieren zu können sowie ein Leben mit Familie und Kindern, zumindest Volker Bertelmann. Aber auch Kollaborationen mit anderen Musikern sind wichtig, und man muss sich auch weiter entwickeln: 

Wir Musiker suchen ständig nach Aufgaben, an denen wir wachsen können.
Die Musiker Hauschka und Antonio de Luca im Gespräch

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Kommentare 3
  1. Maximilian Rosch
    Maximilian Rosch · vor 9 Monaten

    Muss ich mir unbedingt anhören, bin ua großer Fan von Ólafur Arnalds. Klingt, als ginge es in eine ähnliche Richtung.

    1. Dorothea Tachler
      Dorothea Tachler · vor 9 Monaten

      Ja, ich denke die Musik wird Dir gefallen Max, von Hauschka gibt es auch echt viele Alben!

    2. Maximilian Rosch
      Maximilian Rosch · vor 9 Monaten

      @Dorothea Tachler Richtig gut. Und ich stelle gerade fest, dass ich schon einiges von ihm aus dem Bereich der Filmmusik kenne. Den Soundtrack zu "Lion" etwa.

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