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Pop und Kultur

Die ereignisreiche Geschichte und bizarre Wirtschaftsnische des Kleinkind-Smash-Hits "Baby Shark"

Alexander Matzkeit

Alexander Matzkeit spricht und schreibt als freier Journalist über Film, Kultur und Medien, unter anderem für den epd. Sein Podcast heißt "Kulturindustrie".

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Alexander MatzkeitDonnerstag, 28.02.2019

Wer kennt "Baby Shark"? Das ohrwurmige Kinderlied über eine Haifamilie mit passenden Tanzbewegungen ist in den USA zurzeit überall. Hauptsächlich in Dauerschleife bei Menschen, die Kinder unter fünf Jahren haben, aber durch zwei Milliarden YouTube-Views auch kurzzeitig in den Billboard Top 40 und bei James Corden in der Late Late Show. Ein echter Freak Accident, ausgelöst durch eine sehr junge, sehr (!) treue Zielgruppe, aber auch ein kulturelles Phänomen unserer Zeit.

Auftritt von Willa Paskin, die in ihrem Podcast Decoder Ring genau solchen Phänomenen auf den Grund geht. An "Baby Shark" lässt sich nicht nur die schräge ökonomische Nische der Kinderlied-Hits im Streaming-Zeitalter untersuchen, ein Markt, der vor allem von asiatischen Produzentenfirmen wie Pinkfong beherrscht wird. Wer wie Paskin die Geschichte des Songs zurückverfolgt, stößt außerdem auf merkwürdige Auswüchse ("Kleiner Hai" war 2008 ein Eurodance-Hit in Deutschland) und man kann daraus auch ein Beispiel für "analoge Memekultur" stricken.

Es ist einleuchtend und doch irgendwie überraschend, wo Paskin die Ursprünge von "Baby Shark" schließlich vermutet, und der Weg dorthin ist äußert unterhaltsam. Zuhörende seinen jedoch gewarnt: Nach diesem Podcast ist die Chance hoch, dass man das vermaledeite Lied tagelang nicht aus dem Kopf bekommt. Wer schon an diesem Punkt ist, kann sich dann immerhin über eine Videosammlung von Kleinkindern amüsieren, die versuchen, ihren Sprachassistenten zu befehlen, "Baby Shark" zu spielen, und auf verschiedenste Weise grandios scheitern.

Die ereignisreiche Geschichte und bizarre Wirtschaftsnische des Kleinkind-Smash-Hits "Baby Shark"

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