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Pop und Kultur

Der Krieg um Songwriting-Credits hat gerade erst begonnen

Alexander Matzkeit

Alexander Matzkeit spricht und schreibt über Film und Medien, besonders über Podcasts. Bisher unter anderem beim epd, bei kino-zeit.de, 3sat und im Techniktagebuch - sowie in seinem Blog "Real Virtuality" und den Podcasts "Kulturindustrie" und "LEXPOD".

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Alexander MatzkeitMittwoch, 29.09.2021

Die junge amerikanische Künstlerin Olivia Rodrigo hat auf ihrem gefeierten Debütalbum Sour mehreren anderen Musikerinnen und Musikern im Nachhinein Koautorinnenschaft für Songs eingeräumt. Teilweise geschah dies auf öffentlichen Druck hin, etwa beim Hit "Good 4 U", der leichte Ähnlichkeit mit dem Song "Misery Business" der Band Paramore haben soll. Wie sinnvoll ist das und warum passiert es? Bezieht sich im Pop des 21. Jahrhunderts nicht ohnehin längst alles auf alles andere?

Im Decoder-Podcast von Vox Media nimmt Host Nilay Patel das Phänomen mit Charlie Harding von Switched on Pop Stück für Stück auseinander: 

  • Welche Arten von Songwriting Credits es überhaupt gibt — im Fall von "Misery Business" handelt es sich beispielsweise nur um eine sogenannte "Interpolation". 
  • Was sich die Künstlerinnen und Künstler sowie die Plattenfirmen davon versprechen. 
  • Welche Gremien das alles beurteilen sollten. 
  • Und wer wie wo für was bezahlt wird (in den USA). 

Es ist eine unübersichtliche und bizarre Welt.

Im Zweiten Teil der Sendung rollen Patel und Harding dann noch einmal die US-Rechtsgeschichte rund um die Wiederverwendung von Song-Elementen oder -Stimmungen auf. Dreh- und Angelpunkt ist natürlich das Verfahren rund um "Blurred Lines" von 2015, bei dem Marvin Gayes Nachfahren zugesprochen wurde, dass der Song einen ähnlichen "Vibe" habe wie Gayes "Got to Give It Up". Aber es gab seitdem auch Verfahren zu "Stairway to Heaven", Katy Perry und Michael Bolton — und die Gerichte haben nicht jedes Mal vorhersehbar entschieden. Klar ist nur, dass es in Zukunft noch viele weitere dieser gerichtlichen und außergerichtlichen Streits geben könnte — was der Kunst nicht gerade gut tut.

Der Krieg um Songwriting-Credits hat gerade erst begonnen

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